18. Februar 2022 / Aus aller Welt

Unwetterwarnung auch in Nordfrankreich und den Niederlanden

In den Niederlanden wurde die schwerste Stufe des Wetteralarms ausgerufen. Der Wetterdienst in Frankreich hat für fünf Departements im Norden eine Warnung erlassen.

Sandhaufen sollen den Strand von Scheveningen in den Niederlanden vor Hochwasser zu schützen.

Auch Frankreich und die Niederlande bereiten sich auf den aufziehenden Sturm vor. In Frankreich hat der Wetterdienst eine Unwetterwarnung für fünf Departements im Norden erlassen.

Es drohten Windgeschwindigkeiten bis zu 140 Kilometern pro Stunde und bis zu vier Meter hohe Wellen an der Küste, teilte der Wetterdienst am Morgen mit. In den Niederlanden gilt für weite Teile des Landes die schwerste Stufe des Wetteralarms, Code Rot. Der Wetterdienst KNMI warnte vor «gefährlichen Situationen» durch sehr schwere Windstöße mit Geschwindigkeiten von bis zu 130 Stundenkilometern.

Behinderungen im Bahnverkehr

Die französische Bahn kündigte an, ab dem Mittag den Regionalverkehr im Norden und in der Normandie bis auf einzelne Ausnahmen einzustellen. Auch in Ostfrankreich wurde mit Behinderungen gerechnet. Die TGV-Züge sollten wie vorgesehen verkehren, der Hochgeschwindigkeitszug Thalys allerdings nicht bis in die Niederlande.

In den Niederlanden gilt der Wetteralarm insbesondere für die Küstenprovinzen im Westen, für den Norden sowie für die Regionen um das Ijsselmeer und das Wattenmeer. Ab etwa 14.00 Uhr wird der Sturm die Niederlande erreichen. Am Abend wird der Wind dann abschwächen, wie die Experten schätzen. Aus Vorsicht sollte der Zugverkehr ab 14.00 Uhr eingestellt werden, viele Schulen werden geschlossen. Beeinträchtigungen wurden auch für den Flugverkehr erwartet: Der Amsterdamer Flughafen Schiphol kündigte Ausfälle und Verspätungen an. Wegen des Sturms sollten auch viele Impf- und Testzentren bereits am Nachmittag geschlossen werden.


Bildnachweis: © Bart Maat/ANP/dpa
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