11. September 2023 / Tourismus

Kooperation des Fahrradkontrolldienstes der Stadt Münster und der ISG Bahnhofsviertel Münster e.V.

Die Stadt Münster fördert dieses Projekt für zwei Jahre

(v.l.) Hendrik Weihermann und Norbert Vechtel (beide Ordnungsamt der Stadt Münster), Cesar Franco dos Santos und Björn Moberg (beide KOD), Joachim Thiele und Uta Deutschländer (beide ISG Münster e.V.) Foto: Martin Müller

Seit ihrer Gründung engagiert sich die ISG, ebenso wie die Stadt Münster, für das Fahrrad als nachhaltiges Verkehrsmittel und für die stetige Verbesserung der Fahrradinfrastruktur. Kernaufgabe der ISG ist die Förderung der Attraktivität des Bahnhofsviertels. Sicherheit und Ordnung im Quartier sind dafür eine wichtige Voraussetzung. Die ISG unterhält deshalb in Kooperation mit den Alexianern einen eigenen Quartiersdienst. Auf diese Weise zugleich Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen zu schaffen, gehört ebenso zur Gründungs-DNA der ISG.

Die Stadt Münster ihrerseits unterhält einen stadtweiten Fahrradkontrolldienst (FKD), der schwerpunktmäßig auch im Bahnhofsquartier aktiv ist. Im Rahmen seiner hoheitlichen Befugnisse entfernt der FKD abgestellte Fahrräder, die andere Verkehrsteilnehmer behindern oder gefährden, wenn ein versetzen der Fahrräder nicht in Betracht kommt. Neben dem hoheitlichen Eingreifen werden vom Fahrradkontrolldienst auch ordnende Maßnahmen durchgeführt. Diese umfassen das Versetzen von störenden Fahrrädern in unmittelbare Sichtweite, das Sicherstellen von Fundfahrrädern sowie das Entsorgen von Fahrrädern, die eindeutig nicht mehr benutzbar sind.

Die Probleme und Beeinträchtigungen, die mit wildem Fahrradparken einhergehen, kumulieren naturgemäß in Bahnhofsnähe. Sie sind deshalb für die ISG und ihre Mitglieder seit Jahren ein stetes Ärgernis. Umso mehr freut sich die ISG, der Öffentlichkeit heute gemeinsam mit der Stadt Münster ein Kooperationsprojekt zwischen dem ISG-Quartiersdienst und dem städtischen Fahrradkontrolldienst vorzustellen. Mit diesem Projekt soll modellhaft erprobt werden, wie sich gemeinwohlorientierte private Initiativen in das Aufgabenspektrum des kommunalen Fahrradkontrolldienstes einbeziehen lassen. So soll eine Verstetigung und Vertiefung der Aufgabenerledigung erreicht werden. Demzufolge wird der Quartiersdienst in einer ersten Phase ordnende Maßnahmen an der Windthorststraße und der Achtermannstraße durchführen, so dass der FKD seine Präsenz an der West- und der Ostseite des Bahnhofs verstärken kann. 

Die Stadt Münster fördert unser Projekt für zwei Jahre durch laufende monatliche Zuschüsse zu unseren zusätzlichen Personal- und Sachmittel Aufwendungen. Das Projekt ist am 1. Juli an den Start gegangen und wird weitergeführt.

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