Heftige Regenfälle haben in Teilen Portugals zu Überschwemmungen geführt. Vor allem in der Region der Hauptstadt Lissabon standen viele Straßen unter Wasser, wie im Fernsehen zu sehen war. Bürgermeister Carlos Moedas sprach von teilweise «chaotischen» Verhältnissen, wie die Nachrichtenagentur Lusa berichtete. Schon vergangene Woche hatte es Überschwemmungen gegeben. «Noch nie haben wir das so schnell aufeinanderfolgend erlebt», wurde Moedas zitiert. Viele Straßen in die Metropole seien unpassierbar, weil Tunnel unter Wasser stünden. Auch die Metro verkehre nur eingeschränkt. Die Menschen wurden aufgerufen, möglichst ihre Häuser nicht zu verlassen. Moedas betonte, dass bisher keine Opfer zu beklagen seien, jedoch einige Menschen aus ihren Häusern gerettet werden mussten. Auch im benachbarten Spanien gab es Überschwemmungen. In Andalusien standen Straßen unter Wasser. Die heftigen Regenfälle folgen auf Monate der Dürre in Portugal und Spanien. Der vergangene Sommer war zudem einer der heißesten seit Beginn der Wetteraufzeichnung. Experten führen solche Wetterextreme auch auf den Klimawandel zurück.Regen nach langer Dürre
Picture credit: © Paulo Mumia/dpa
Copyright 2022, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Überschwemmungen nach heftigen Regenfällen in Portugal
Die Menschen wurden aufgefordert, ihre Häuser nach Möglichkeit nicht zu verlassen. In der Hauptstadt Lissabon sind viele Straßen unpassierbar geworden.
Meistgelesene Artikel
Mehr als 140 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler treiben in der „FFB PreFab“ bereits die industrienahe Fertigung von Batteriezellen voran.
- 19. Juni 2026
Neue Radservicestation am Ludgeriplatz
Luftpumpe und Werkzeug stehen kostenlos zur Verfügung / Haus der Nachhaltigkeit übernimmt Instandhaltung
- 21. Juni 2026
Paläoaquarium macht Urzeit-Meere digital erlebbar
Spende der Sparkasse Münsterland Ost ermöglicht neuen Höhepunkt für Ausstellung im LWL-Museum für Naturkunde
Neueste Artikel
- 18. Juli 2026
Vorbestrafter Mann nach Angriff auf Bahnmitarbeiter frei
Nach einer brutalen Attacke stürzt ein Bahnmitarbeiter aus einem Zug und wird schwerst verletzt. Gegen einen Fahrgast wird Haftbefehl beantragt - doch der vorbestrafte Mann kommt auf freien Fuß.
- 18. Juli 2026
Indiens erste private entwickelte Trägerrakete gestartet
Mit der Vikram-1 betritt Indien als drittes Land die Bühne privater Starts von Trägerraketen. Was macht die Rakete und ihre Mission «Aagman» so besonders?
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 18. Juli 2026
Vorbestrafter Mann nach Angriff auf Bahnmitarbeiter frei
Nach einer brutalen Attacke stürzt ein Bahnmitarbeiter aus einem Zug und wird schwerst verletzt. Gegen einen Fahrgast wird Haftbefehl beantragt - doch der vorbestrafte Mann kommt auf freien Fuß.
- 18. Juli 2026
Indiens erste private entwickelte Trägerrakete gestartet
Mit der Vikram-1 betritt Indien als drittes Land die Bühne privater Starts von Trägerraketen. Was macht die Rakete und ihre Mission «Aagman» so besonders?











