Bei Schüssen in der New Yorker U-Bahn ist mindestens ein Mann getötet worden. Fünf weitere Menschen wurden mit Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht, wie die Polizei am späten Montagabend (Ortszeit) bei einer Pressekonferenz mitteilte. Der Vorfall ereignete sich demnach in der Station Mount Eden Avenue im Stadtteil Bronx. Der Tat sei ein Streit zwischen zwei Gruppen von Jugendlichen in einer U-Bahn vorausgegangen. Als der Zug die Station erreicht habe, seien mehrere Schüsse gefallen. Unter den Opfern sind nach Polizeiangaben sowohl Mitglieder der an dem Streit beteiligten Gruppen als auch Unbeteiligte. Insgesamt seien vier Männer und zwei Frauen im Alter zwischen 14 und 71 Jahren mit Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht worden. Ein 34-Jähriger sei dort gestorben. Weitere Details zum Tathergang waren zunächst nicht bekannt. Die Ermittlungen seien im Gange, teilte die Polizei mit. Nach mindestens einem oder einer Verdächtigen wurde noch gesucht. In den USA kommt es regelmäßig zu Gewalttaten mit Schusswaffen. Diese sind dort leicht erhältlich und massenhaft im Umlauf. In New York seien solche Taten in öffentlichen Verkehrsmitteln aber ungewöhnlich, berichtete die «New York Times» unter Berufung auf Polizeiangaben. Von insgesamt 974 Fällen im Jahr 2023 hätten sich demnach nur sechs in der U-Bahn ereignet.
Bildnachweis: © Eduardo Munoz Alvarez/FR171643 AP/dpa
Copyright 2024, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Mindestens ein Toter bei Schüssen in New Yorker U-Bahn
In den USA ereignen sich immer wieder Gewalttaten mit Schusswaffen. Dass so etwas in der New Yorker U-Bahn passiert, gilt jedoch als ungewöhnlich. In der Bronx kam es nun zu einer solchen Tat.
Meistgelesene Artikel
- 8. Januar 2026
Explosion am frühen Morgen - Drei Tote nach Haus-Einsturz
Lange wird nach einer Familie gesucht, dann ist klar: Vater, Mutter und Kind sind in den Trümmern ihres Hauses ums Leben gekommen. Viele Hintergründe der Explosion sind noch unklar.
- 2. Januar 2026
Feuerwehr Münster wurde mit Silvesterraketen beschossen
Mit Ausnahme des Zwischenfalls vergleichsweise ruhige Silvesternacht / Stadtrat Wolfgang Heuer dankt den Einsatzkräften
- 22. Dezember 2025
Wochenmarkt auf dem Domplatz Heiligabend und Silvester kürzer geöffnet
Einige Stadtteilmärkte mit Feiertagsverschiebungen / Märkte in Wolbeck und Gremmendorf fallen aus
Neueste Artikel
- 19. Januar 2026
In Aaseestadt startet der Glasfaserausbau
Ab heute verlegen die Stadtnetze Münster Kabel / Freie Anbieterwahl garantiert
- 19. Januar 2026
Spanien trauert nach Zugkatastrophe – Experten rätseln
Mindestens 39 Tote, mehr als 170 Verletzte: Nach der Katastrophe bei Córdoba steht Spanien unter Schock. Was bisher über den Unfall mit zwei modernen Hochgeschwindigkeitszügen bekannt ist.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 19. Januar 2026
Spanien trauert nach Zugkatastrophe – Experten rätseln
Mindestens 39 Tote, mehr als 170 Verletzte: Nach der Katastrophe bei Córdoba steht Spanien unter Schock. Was bisher über den Unfall mit zwei modernen Hochgeschwindigkeitszügen bekannt ist.
- 19. Januar 2026
Fünfjähriger stirbt bei Unfall in Berliner Kita
In einer Berliner Kita ist ein Junge bei einem Unfall ums Leben gekommen. Polizei und Feuerwehr waren mit großem Einsatz vor Ort, doch jede Hilfe kam zu spät.











