9. Dezember 2021 / Aus aller Welt

Zehn Wissenschaftler erhalten Leibniz-Preise 2022

Die Preisträger stehen fest. Insgesamt zehn Wissenschaftler erhalten den renommierten Leibniz-Preis für ihre Forschungen.

Professorin Almut Arneth vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) erhält den Gottried Wilhelm Leibniz-Preis 2022.

Zehn Wissenschaftler erhalten die mit jeweils 2,5 Millionen Euro dotierten Gottfried Wilhelm Leibniz-Preise 2022. Das teilte die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) am Donnerstag in Bonn mit.

Die Preisträger seien aus 134 Vorschlägen ausgewählt worden. Mit der Auszeichnung würdigt die DFG «herausragende Arbeiten aus allen Wissenschaftsgebieten».

Der Leibniz-Preis wird seit 1986 jährlich von der DFG vergeben und gilt als der renommierteste Forschungspreis in Deutschland. Dieses Mal kommen je vier Preisträger aus den Geistes- und Sozialwissenschaften sowie den Naturwissenschaften und zwei aus den Lebenswissenschaften. Ausgezeichnet werden: 

- Almut Arneth, Ökosystemforschung, Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Karlsruhe;

- Marietta Auer, Rechtswissenschaften, Max-Planck-Institut für Rechtsgeschichte und Rechtstheorie, Frankfurt/Main, und Justus-Liebig-Universität Gießen;

- Iain Couzin, Verhaltensbiologie, Max-Planck-Institut für Verhaltensbiologie, Konstanz, und Universität Konstanz;

- Stefanie Dehnen, Anorganische Molekülchemie, Philipps-Universität Marburg;

- Eileen Furlong, Funktionelle Genombiologie, European Molecular Biology Laboratory (EMBL), Heidelberg;

- Peter Hommelhoff, Experimentelle Physik, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg;

- Gabriel Martínez-Pinedo, Theoretische Physik, TU Darmstadt;

- Mischa Meier, Alte Geschichte, Eberhard Karls Universität, Tübingen;

- Karen Radner, Altorientalistik, Ludwig-Maximilians-Universität, München;

- Moritz Schularick, Wirtschaftswissenschaften, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.


Bildnachweis: © Gabi Zachmann/KIT/dpa
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