22. September 2020 / Allgemein

Mobiler Freizeitpark kommt Mitte Oktober

Rund 70 Schausteller am Schloss

 Der Send muss in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie zwar ausfallen – eine Allianz aus Schaustellerverband Münsterland, BLB, Westfalenfleiß und der Stadt Münster hat nun jedoch Vollzug für eine alternative Veranstaltung gemeldet: Vom 10. bis zum 25. Oktober wird ein mobiler Freizeitpark auf dem Schlossplatz für Abwechslung sorgen. Offizieller Titel: "Freizeitpark-Münster – der Kirmesspaß am Schloss".

Am Montagmorgen konnte zwischen den Beteiligten eine Einigung über Umfang, Dauer und Angebot erzielt werden. Letzteres sieht zwar eine kleinere Ausgabe der sonst Send-typischen Besetzung vor, Karussells, Achterbahn, Autoscooter und Co wird es dennoch geben. Mit dabei ist auch ein 50 Meter hohes Riesenrad, das deutschlandweit Premiere feiert. Rund 70 Schaustellerbetriebe werden den Schlossplatz beschicken, knapp die Hälfte des üblichen Send-Umfangs, heißt es vom veranstaltenden Schaustellerverband.

"Die Corona-Pandemie sorgt für zahlreiche nötige Einschränkungen", sagt Oberbürgermeister Markus Lewe, "daher bin ich sehr froh, dass wir den Schaustellern in dieser schwierigen Lage helfen und der Bevölkerung in Münster etwas Abwechslung bieten können."

Um den Hygiene-Vorgaben entsprechen zu können, wird der Platz großzügig bebaut, Reihen und Abstände deutlich breiter als bislang gezogen. In Fahrgeschäften und Warteschlangen herrscht wie an den Verkaufs- und Gastronomieständen Maskenpflicht. Alle Besucher werden registriert, für ausreichend Platz im Eingangsbereich wird gesorgt. Die mögliche Zahl zeitgleich zugelassener Besucher ist noch nicht festgelegt; sie wird voraussichtlich im niedrigen vierstelligen Bereich liegen. Weitere Details sind noch in Abstimmung.

"Wir möchten uns bei der Stadt Münster, dem BLB und Westfalenfleiß bedanken, dass diese Einigung erzielt werden konnte", so Markus Heitmann, Vorsitzender des Schaustellerverbandes Münsterland, "Regierungspräsidentin Dorothee Feller und Oberbürgermeister Markus Lewe haben sich sehr für uns eingesetzt, mit dem Ordnungsamt befinden wir uns im täglichen Austausch." Die Konzepte zum Brandschutz, aber auch zur Hygiene und Sicherheit werden fortlaufend geprüft und angepasst, um nichts dem Zufall zu überlassen.  

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