28. Juni 2021 / Politik

Erste Sicherheitskonferenz für Münster

Oberbürgermeister und Polizeipräsident bringen Verantwortliche an einen Tisch

Sicherheitskonferenz

Foto: Die Teilnehmer der Sicherheitskonferenz im Festsaal des Rathauses


Die aktuelle Situation rund um den Aasee hat es deutlich gemacht: Wenn Behörden in enger Abstimmung zusammenarbeiten, kann mehr erreicht werden, als wenn jede Stelle nur für sich agiert. Aus diesem Grund hatten Oberbürgermeister Markus Lewe und Polizeipräsident Falk Schnabel verschiedene Institutionen, die für die Sicherheit der Münsteranerinnen und Münsteraner Verantwortung tragen, zur ersten Sicherheitskonferenz am Donnerstag (24.6.) in den Rathausfestsaal eingeladen. Zu den Teilnehmern zählten neben weiteren Vertretern von Stadt und Polizei der Präsident des Landgerichts, der stellvertretende Direktor des Amtsgerichts, der neue Leiter der Staatsanwaltschaft, der stellvertretende Inspektionsleiter der Bundespolizei Münster, ein Vertreter des Hauptzollamts sowie eine Vertreterin der Schulabteilung der Bezirksregierung.

"Ich freue mich sehr, dass wir die bisherige gelungene Kooperation, auch mit den weiteren Beteiligten, in dieser Sicherheitskonferenz fortführen können und bedanke mich da ausdrücklich für die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Polizei", sagte Oberbürgermeister Markus Lewe.

"Für das Polizeipräsidium ist die gute Zusammenarbeit mit allen Stellen, die im weitesten Sinne für die Sicherheit in Münster Mitverantwortung tragen, ein Kernanliegen", machte Polizeipräsident Falk Schnabel deutlich. "Auch wenn sich Bürgerinnen und Bürger regelmäßig zunächst an die Polizei wenden, zeigt sich oft, dass Probleme, Gefahren und Risiken nicht allein mit polizeilichen Mitteln verhindert oder beseitigt werden können. Ein abgestimmtes behördliches Vorgehen und das Ausschöpfen der unterschiedlichen rechtlichen Befugnisse sind wesentliche Erfolgsfaktoren für ein sicheres Münster."

Auf dieser Grundlage diskutierten die Beteiligten die aktuelle Situation. Dabei spielte nicht nur die Entwicklung am Aasee eine Rolle. Die Sicherheit rund um den Hauptbahnhof und die Zusammenarbeit in Ordnungspartnerschaften standen ebenso auf der Agenda wie der Umgang mit jugendlichen Straftätern.

Im Fazit bestand unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Einigkeit: Der unmittelbare persönliche Austausch schafft beste Voraussetzungen, gemeinsam für die Sicherheit in Münster einzutreten und konkrete Probleme schneller und effektiver anzugehen. Die Sicherheitskonferenz soll künftig zweimal pro Jahr tagen. 

Meistgelesene Artikel

Neue Doppel-Messe in der Halle Münsterland: Leezenfrühling & Caravanfrühling
Genuss & Lifestyle

Messe für Caravaning, Rad, Reise, Freizeit und nachhaltige Mobilität eröffnet die Saison 2024

weiterlesen...
Online-Voting für den Digital Twin Award 2023 startet
Allgemein

Zwei herausragende spacewerk. 3D-Touren des Mühlenhof-Freilichtmuseums Münster und ATLANTIC Hotels Münster sind für die nächste Runde nominiert

weiterlesen...

Neueste Artikel

Schlag gegen kriminelle Handelsplattform im Netz
Aus aller Welt

«Crimemarket» war die größte deutschsprachige Plattform für Kriminelle im frei verfügbaren Internet. Dort gab es Drogen, Waffen und kriminelle Dienstleistungen. Der Betreiber soll 23 Jahre alt sein.

weiterlesen...
Bundeswehrsoldat soll vier Menschen erschossen haben
Aus aller Welt

Ein Bundeswehrsoldat soll vier Menschen getötet haben - darunter ein kleines Kind. Der Verteidigungsminister spricht von einer grauenvollen Tat.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

WLE-Haltepunkte: Pläne für Loddenheide und Wolbeck liegen erneut aus
Politik

Unterlagen ab 4. März online und im Stadthaus 3 einsehbar

weiterlesen...
Störende Fahrräder an der Bahnhofs-Ostseite kommen ins Parkhaus
Politik

Fahrradkontrolldienst räumt Gehwege frei / Neue Sammelstation im Parkhaus Bremer Platz

weiterlesen...