Bei der Auswahl des ersten Europäers auf dem Mond gibt es noch keine Entscheidung für einen bestimmten Raumfahrer. «Der Drops ist noch nicht gelutscht», sagte Matthias Maurer, einer von zwei aktiven deutschen Astronauten, der Deutschen Presse-Agentur. Sowohl er als auch sein Kollege Alexander Gerst würden gerne auf den Mond. «Wir wollen beide fliegen.» Die Esa hat das Ziel, mit dem US-amerikanischen Artemis-Programm bis Ende des Jahrzehnts erstmals eine Europäerin oder einen Europäer auf den Mond zu bringen. Schon länger wird darüber spekuliert, wer das sein könnte. Es gibt allerdings noch immer keine feste Zusage von der Nasa für den Mitflug. Gerst hatte kürzlich ein mehrwöchiges Trainingsprogramm begonnen, das ihn auf eine mögliche Mondmission vorbereiten soll. Maurer betonte, dass das Training von Gerst ein Routineprogramm sei - und kein Hinweis auf eine besonders aussichtsreiche Position. «Das Programm machen wir alle durch.» Es sei ein bisschen schade, «dass es so dargestellt wird, als seien wir Konkurrenten, nur, weil wir beide auf der ISS waren». Vielleicht stehe in ein paar Jahren auch jemand anderes im Fokus. «Vielleicht fliegt ja eine junge Frau aus Europa zum Mond.»
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Astronaut Maurer: Noch unklar, wer das Mond-Ticket bekommt
Noch in diesem Jahrzehnt soll erstmals ein Europäer zum Mond fliegen. Wer das sein könnte, steht jedoch noch nicht fest. Die zwei aktiven deutschen Astronauten würden beide gerne auf den Mond.
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