Der anhaltende Ascheregen des Vulkans Popocatépetl hat zu Störungen im Flugverkehr in Zentralmexiko geführt. Der Internationale Flughafen der Stadt Puebla bleibe zunächst bis Dienstagmorgen geschlossen, teilte der staatliche Betreiber ASA gestern Nachmittag (Ortszeit) mit. Die Asche solle von Start- und Landebahnen entfernt und die Lage dann neu beurteilt werden. Auch am Flughafen von Mexiko-Stadt kam es am Montag zu zahlreichen Flugausfällen und Verspätungen. In der Umgebung des Vulkans, der rund 85 Kilometer südöstlich von Mexiko-Stadt liegt, waren mehr als 7000 Soldaten im Einsatz. Am Montag wurden die Evakuierungsrouten und die Ausweisung von Notunterkünften überprüft. In 40 Städten und Ortschaften des Bundesstaats Puebla fiel der Präsenzunterricht aus. Der Vulkan stößt seit Tagen Asche, Dampf und Gas aus. Die Experten gingen allerdings davon aus, dass die Vulkanaktivität sich in Grenzen halten werde, wie die Behörde zur Katastrophenprävention berichtete. Die Warnstufe blieb am Montag bei «Gelb Phase 3», einen Schritt von der Alarmstufe Rot entfernt. Der Popocatépetl ist einer der aktivsten Vulkane Mexikos. Er liegt an der Grenze der Bundesstaaten México, Puebla und Morelos und ist mehr als 5400 Meter hoch. Rund um den Vulkan gilt seit Jahren eine Sperrzone von zwölf Kilometern. Im Umkreis von 100 Kilometern leben etwa 25 Millionen Menschen.
Bildnachweis: © Hector Adolfo Quintanar Perez/ZUMA Press Wire/dpa
Copyright 2023, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Vulkan Popocatépetl spuckt weiter Asche: Flugbetrieb gestört
Asche, Dampf, Gas: Wegen erhöhter Aktivität des Vulkans Popocatépetl werden in Mexiko Evakuierungsrouten und die Ausweisung von Notunterkünften überprüft. Schülerinnen und Schüler müssen zuhause bleiben.
Meistgelesene Artikel
- 10. Januar 2026
Winterglühen 2026 im Mühlenhof Münster
Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr kehrt das Winterglühen zurück in den Mühlenhof .
- 20. Januar 2026
Raub mit Schusswaffe auf Getränkegeschäft An der Kleimannbrücke
Polizei Münster sucht Zeugen
Dein Münster informiert
Neueste Artikel
- 10. Februar 2026
Studie: Klimawandel könnte Weideflächen bis 2100 halbieren
Rund ein Drittel der Landoberfläche ist Weideland - etwa für Rinder, Schafe oder Ziegen. Doch mit dem Klimawandel könnte sich das bis zum Jahr 2100 drastisch ändern. Besonders betroffen wäre Afrika.
- 10. Februar 2026
Dobrindt und Prien stellen Studie zu Gewalt vor
Die Bundesregierung veröffentlicht eine Studie, die Gewalt in verschiedenen Lebensbereichen beleuchtet – und dabei nicht nur Frauen in den Fokus rückt.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 10. Februar 2026
Studie: Klimawandel könnte Weideflächen bis 2100 halbieren
Rund ein Drittel der Landoberfläche ist Weideland - etwa für Rinder, Schafe oder Ziegen. Doch mit dem Klimawandel könnte sich das bis zum Jahr 2100 drastisch ändern. Besonders betroffen wäre Afrika.
- 10. Februar 2026
Dobrindt und Prien stellen Studie zu Gewalt vor
Die Bundesregierung veröffentlicht eine Studie, die Gewalt in verschiedenen Lebensbereichen beleuchtet – und dabei nicht nur Frauen in den Fokus rückt.











