1. September 2022 / Politik

„Münster fühlt sich auf besondere Weise mit dem ehemaligen sowjetischen Staatschef verbunden.“

Münster ist auf besondere Weise mit dem ehemaligen sowj. Staatschef verbunden

Münster (SMS) Im Alter von 91 Jahren ist der ehemalige sowjetische Staatschef Michail Gorbatschow in Moskau gestorben. „Münster trauert“, sagt Oberbürgermeister Markus Lewe. „Denn unsere Stadtgesellschaft fühlt sich auf ganz besondere Weise mit dem ehemaligen sowjetischen Staatschef und Friedensnobelpreisträger verbunden“, so Lewe.  

Im September 1992 besuchte Gorbatschow mit seiner Frau Raissa auf Einladung des damaligen Bundeswirtschaftsministers Jürgen Möllemann die Stadt. Tausende Menschen erlebten ihn damals auf dem Prinzipalmarkt mit. Im Jahr 1999 besuchte Gorbatschow erneut mit seiner Frau Raissa Münster. In der Uni-Klinik  behandelte ein Leukämie-Experte Gorbatschows Frau. Mit großer Anteilnahme verfolgten die Münsteraner und Münsteranerinnen die Entwicklung ihres Gesundheitszustandes. Gorbatschows Frau starb dann aber im September 1999 an den Folgen ihrer Krankheit. Ihr Tod löste bei den Einwohnerinnen und Einwohnern Münsters tiefe Betroffenheit aus.

Foto: Im September 1992 besuchte Michail Gorbatschow mit seiner Frau Raissa auf Einladung des damaligen Wirtschaftsministers Jürgen W. Möllemann Münster. Unter großem Publikumsinteresse steigt Gorbatschow in Gievenbeck in der Nähe von Möllemanns Privathaus ins Auto. (in der Mitte: der ehemalige Präsident der Sowjetunion Michail Sergejewitsch Gorbatschow, links daneben: Raissa Gorbatschowa und Carola Möllemann-Appelhoff; rechts neben Gorbartschow der damalige Wirtschaftsminister Jürgen W. Möllemann. Foto: Stadt Münster

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