30. April 2020 / Fit & Gesund

Kostenlose Gesichtsvisiere für medizinische und pflegerische Einrichtungen und Praxen

Kostenlose Gesichtsvisiere für medizinische und pflegerische Einrichtungen und Praxen

MakerPortraits

Unter dem Namen „Maker Versus Virus“ haben sich deutschlandweit zahlreiche 3D-Druck-Begeisterte zusammengeschlossen, um im Kampf gegen Corona zu helfen. Mit den kostenlos zu verteilenden Gesichtsvisieren sollen vor allem Einrichtungen und Vertreter von medizinischen sowie pflegerischen Berufen geschützt werden.

Die Initiative „Maker Versus Virus“ agiert in ganz Deutschland und verfolgt dabei ein bestimmtes Ziel: Helfen, wo man mit privaten Mitteln helfen kann! Nach dem Start der Initiative fanden sich auch im Münsterland schnell viele Leute, die einen 3D-Drucker zu Hause stehen haben, und sich als Maker betätigen wollen. So entstand der sogenannte Hub-Münsterland, der sich auf die Ausgabe der Visiere in und um Münster konzentriert. Die Mitglieder der Initiative drucken die Rahmen bei sich zu Hause. Um die Visiere dann durch die fehlenden Teile ergänzen und diese bearbeiten zu können, wird der Hub-Münsterland von der BASF Coatings GmbH mit Materialspenden, Manpower, Arbeitszeit sowie einem zentralen Lager und Kommissionierungsort unterstützt. Auch die Azubis der Firma helfen bei der Nachbearbeitung und der Zusammenstellung der Gesichtsvisiere. Bis heute war es der Initiative deshalb bereits möglich mehr als 750 Visiere zu verteilen und vorerst sind mehr als 700 weitere im Endstadium der Fertigung befindlich.

Medizinische wie auch pflegerische Einrichtungen und Praxen oder auch Privatpersonen, die zur Risikogruppe gehören, können sich bei der Initiative melden, um an die Visiere, die auch als Face Shields bekannt sind, zu kommen.  Bei der Produktion wird großer Wert darauf gelegt, dass diese lückenlos desinfiziert werden können, und somit wiederverwendbar sind. Die Gesichtsvisiere sind keine Alternative zu den Mund-Nasen-Masken. Da sie vor allem die Schleimhäute an den Augen und die Mund-Nasen-Masken vor Kontamination schützen, können sie nur zusätzlich zur Mund-Nasen-Maske getragen werden. Ein Visier alleine bringt nicht den erforderlichen Schutz.

Durch die hohe Zahl an Anfragen  muss derzeit priorisiert werden, sodass zuerst die oben genannten Einrichtungen bedacht werden können. Wenn diese versorgt sind, bemüht sich das Team darum, auch die Anfragen von Risikopatienten oder Vertretern von Berufen, die ein hohes Ansteckungspotential aufweisen, schnellstmöglich mit Masken auszustatten.

Um an die Visiere zu kommen, müssen Sie lediglich eine Mail an eine der unten genannten Adressen schicken. Bitte geben Sie in jeder Bestellung immer den Namen eines Ansprechpartners, eine vollständige Adresse, die gewünschte Anzahl an Visieren sowie die medizinische Fachrichtung oder den Grund für Ihre Bestellung an.

Wenn Sie zu einer der oben genannten Gruppen gehören und gerne mehr Informationen haben möchten, senden Sie einfach eine Mail an: info@mvv-ms.de.

Möchten Sie direkt eine Bestellung aufgeben, dann können Sie dies unter folgender Adresse tun: bedarf@mvv-ms.de

Natürlich begrüßt die Initiative auch gerne weitere Maker in ihren Reihen. Um Maker im Hub-Münsterland zu werden, brauchen Sie lediglich einen funktionierenden 3D-Drucker. Weitere Infos gibt der Hub-Münsterland gerne unter der bereits genannten Info-Adresse raus.

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