12. Februar 2020 / Allgemein

Geheimsache: Kunst für das Jahr 2120

Stadtarchiv verwahrt 100 Jahre lang eine Zeitkapsel für die „Schanze“

Zeitkapsel

Foto (Stadt Münster): Die Archivare Michael Jerusalem (l.) und Max Pfeiffer suchen einen geeigneten Platz im Magazin des Stadtarchivs für die Zeitkapsel der Künstlergemeinschaft Schanze. Erst in 100 Jahren wird sie ihren Inhalt preisgeben. 


Normalerweise wissen sie ganz genau, was sich in den Magazinen befindet. Aber beim jüngsten Neuzugang - einem ovalen Metallbehälter - rätseln die Archivare Max Pfeiffer und Michael Jerusalem, was er genau beinhaltet. Theoretisch müssten sie sich 100 Jahren gedulden, ehe die Geheimsache gelüftet wird.

Der Reihe nach: Die Künstlergemeinschaft "Schanze" hat zu ihrem 100. Geburtstag dem Stadtarchiv eine "Zeitkapsel" - gefüllt mit ausgewählten Kunstwerken - überreicht. Die Bedingung erklärte der Schanze-Vorstand bei der Übergabe: Erst am 3. Februar 2120 darf die luftdicht verschweißte Röhre wieder geöffnet werden. Bis dahin bewahrt das Archiv in der Speicherstadt die Kapsel zwischen Akten, Urkunden und anderen wertvollen Schriftstücken aus Münsters langer Stadtgeschichte sicher auf.

Ziemlich sicher wird die rostfreie Kapsel die zehn Jahrzehnte unbeschadet überdauern. Wie sich aber die Nachwelt mit den Arbeiten der Kunstschaffenden auseinandersetzen und sie rezipieren wird, nun ja, das muss an dieser Stelle offen bleiben.

Meistgelesene Artikel

„Hinhören statt wegschauen“
Allgemein

In der neuen Podcast-Reihe erzählen fünf Wohnungslose aus Münster ihre Geschichten

weiterlesen...
Weltpremiere: Der erste Whisky aus Münster
Genuss & Lifestyle

Münsteraner Finne Brauerei initiiert mit Hilfe der Feinbrennerei Sasse lokalen Single-Malt

weiterlesen...
Werden Sie Publikum des Jahres 2022 des Theater Münster!
Kultur

Mit einem Klick auf concerti.de unterstützen Sie Ihr Theater Münster

weiterlesen...

Neueste Artikel

Familie mit Messer attackiert - Polizei schießt auf Vater
Aus aller Welt

Ein getrennt von Frau und Kindern lebender Vater dringt mit einem Messer ins Wohnhaus seiner Familie ein und verletzt diese. Die herbeigerufene Polizei schießt den Mann an.

weiterlesen...
Studie zum Omikron-Ursprung: Entwicklung wurde übersehen
Aus aller Welt

Anfang November 2021 wurde in Südafrika erstmals die Corona-Variante B.1.1.529 nachgewiesen. Doch ein Forscher-Team der Charité weist nach: Omikron-Vorläufer gab es in Afrika schon deutlich früher.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Kasper und die gestohlene Schatzkiste
Allgemein

Aufführungen im Stadtmuseum Münster

weiterlesen...
Von Tür zu Tür für die gute Sache
Allgemein

Schüler spenden für Pelikanhaus

weiterlesen...