3. September 2021 / Kultur

Alpenklänge ohne Höhenmeter mit Gastland Österreich

Münsterland Festival part 11 stellt Programm vor

Donauwellenreiter

Foto (Andreas Jakwerth): Bei dem Quartett Donauwellenreiter kommt live auf der Bühne das Zusammenspiel aus Piano, Violine, Schlagzeug, Cello und Gesang besonders zur Geltung.


Lebendig, vielseitig, spannend: So präsentiert sich das Programm des Münsterland Festivals part 11 unter dem Motto "Alpenklänge ohne Höhenmeter". Vom 8. Oktober bis zum 6. November lädt das Festivalteam des Münsterland e.V. im ganzen Münsterland zu Musik, Kunst und Dialogen ein, dieses Mal mit Österreich als Gastland. Tickets sowie das vollständige Festivalprogramm gibt es ab sofort online auf www.muensterland-festival.de.

28 Konzerte mit Jazz, Pop, Klassik und traditionellen Klängen, zehn Kunstveranstaltungen und vier Exkursionen bringen kulturelle Erlebnisse in rund 30 Städte und Gemeinden im Münsterland. "Bei dieser Ausgabe nehmen wir bewusst nur ein Gastland in den Fokus, dieses dafür umso intensiver", sagt Christine Sörries, Künstlerische Leiterin. "Die österreichische Kulturszene ist erfrischend jung, lässt dabei aber durchaus ihre traditionellen Wurzeln erkennen", erläutert Sörries und macht Vorfreude auf das, was kommt: "Österreichs Künstlerinnen und Künstler begeistern mit Charme, Humor, Ironie und außerordentlichem Können."

Möglich gemacht wird die Vielfalt an Veranstaltungen durch eine große Anzahl an Förderern und Unterstützern, darunter insbesondere das Land NRW mit Mitteln der Regionalen Kulturpolitik (RKP). "Wir führen unsere Gäste dabei an kulturelle und charakteristische Orte, an denen DAS GUTE LEBEN im Münsterland zu spüren ist", betont Klaus Ehling, Vorstand des Münsterland e.V. "Sie erwartet spannende Einblicke, eindringliche Begegnungen und Alpenklänge ohne Höhenmeter in der schönen Münsterländer Parklandschaft."

Neben Kulturgenuss aus Österreich gibt es zudem neue Eindrücke von der Schlösser- und Burgenregion. Denn bei dieser Ausgabe stehen die weit über 100 Schlösser, Burgen, Herrenhäuser, Klöster, Museen und Adelssitze der Region als Veranstaltungsorte besonders im Fokus. "Aber dabei belassen wir es natürlich nicht", sagt Lars Krolik, Festivalleiter beim Münsterland e.V. "Orte mit Geschichte sowie besondere moderne Architektur sind ebenfalls wieder dabei und erschaffen so die besondere Atmosphäre, für die das Festival steht."

Eröffnet wird das Festival am 8. Oktober (Freitag) auf dem Kulturgut Haus Nottbeck in Oelde mit dem Quartett Donauwellenreiter und minimalistischem Kammerpop aus Wien. Live auf der Bühne kommt das Zusammenspiel aus Piano, Violine, Schlagzeug, Cello und Gesang besonders zur Geltung. Der Abschluss ist am 6. November (Samstag) mit Shake Stew auf Burg Vischering in Lüdinghausen – einer Band, die noch im Juni 2021 mit dem Deutschen Jazzpreis in der Kategorie "Band des Jahres International" ausgezeichnet wurde.


Foto (Martin Morscher): AVEC mischt mit ihren emotionalen und einprägsamen Liedern die internationalen Charts auf, am 22. Oktober kommt sie ins Theater Münster.

Besondere Musik an besonderen Orten gibt es auch in vielen anderen Städten und Gemeinden der Region. Am 22. Oktober (Freitag) erobert die österreichische Sängerin und Songwriterin AVEC die Bühne im Großen Haus im Theater Münster. Einen Jazz-Abend auf Top-Niveau gibt es am 2. November (Dienstag) mit den Instrumentalisten Wolfgang Muthspiel (Gitarre) und Thomas Gansch (Trompete) im Kulturzentrum GBS in Greven.

Das Sinfonieorchester Münster unter der Leitung von Generalmusikdirektor Golo Berg nimmt Interessierte dann am 4. November (Donnerstag) in Draiflessen in Mettingen mit auf eine kulturelle Entdeckungsreise. Das Orchester widmet sich in seinem Programm nicht nur Ludwig van Beethovens berühmter "Eroica", sondern auch zwei österreichischen Komponisten der jüngsten Vergangenheit.

"Außerdem laden wir erneut zu spannenden Exkursionen und Entdeckungsreisen ins Münsterland ein", sagt Festivalleiter Lars Krolik. Interessierte können zum Beispiel auf dem frisch eingeweihten Lyrikweg wandern oder auf dem Hermannsweg am Rande des Teutoburger Walds auf Tour gehen. Im Kreis Borken erwartet sie gleich zwei Stadtpartien: In Borken erfahren Gäste am 16. Oktober (Samstag) mehr über die Kulturplanung der Stadt und sind zum Abschluss beim Konzert mit dem Duo Marie Spaemann und Christian Bakanic im FARB Forum Altes Rathaus Borken dabei. In Gescher entdecken sie am 30. Oktober (Samstag) erst die Geschichte der Glockenstadt, bevor es dann auf einen Soundwalk der in Österreich geborenen Künstlerin Mirijam Streibl geht.

Alle Veranstaltungen finden unter der zum Festival-Zeitpunkt geltenden Corona-Schutzverordnung statt, mit jeweils eigenem Hygiene- und Sicherheitskonzept.

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