19. Mai 2022 / Kunst & Kultur

Grünes Licht für „Skulptur Projekte 2027“

Der Rat der Stadt Münster beschließt die Fortsetzung der weltbekannte Ausstellung

Skulptur Projekte

Foto (Dein Münster): Die begehbare Installation "On Water" von Ayse Erkmen war eines der Highlights und Publikumsmagnet der Skulptur Projekte 2017


Der Rat hat am gestrigen 18. Mai beschlossen, dass die weltbekannte Ausstellung "Skulptur Projekte" auch 2027 wieder in Münster ausgerichtet werden soll.
Schon seit 1977 ermöglichen die Skulptur Projekte in Münster Begegnungen mit den Werken renommierter Künstlerinnen und Künstler im öffentlichen Raum, wobei die ganze Stadt sich in einen Ausstellungsraum verwandelt. Die internationale Kunstausstellung wird in einem Zehn-Jahres-Rhythmus veranstaltet und vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und der Stadt Münster gemeinsam getragen. Somit wird  die sechste Ausgabe im Jahr 2027 eine nunmehr 50-jährige Erfolgsgeschichte fortschreiben.

Wie in den Vorjahren sollen auch die Skulptur Projekte 2027 parallel zur documenta in Kassel und zur Biennale in Venedig stattfinden. Diese Einbindung in die sogenannte Grand Tour, zu der auch die Art Basel gehört, stellt nicht nur die internationale Wahrnehmung in der Kunstkritik sicher, sondern auch das rege Interesse eines großen internationalen Publikums. "Damit leisten die Skulptur Projekte einen wichtigen Beitrag zur Festigung und Stärkung des Renommees der Stadt Münster als international anerkanntem Kunststandort einerseits und als Stadt der Lebensart andererseits", heißt es in der Veraltungsvorlage.

2017 wurde die Veranstaltung letztmalig von Prof. Kasper König kuratiert, so dass für 2027 eine neue künstlerische Leitung gefunden werden muss. Hierfür soll eine Findungskommission gegründet werden. Laut Ratsbeschluss steht die Realisierung unter dem Vorbehalt der verbindlichen Zusage des Finanzierungsanteils des LWL in Höhe von zwei Millionen Euro sowie unter dem Vorbehalt der Förderung durch weitere Drittmittelgeber. Die Stadt Münster trägt einen Anteil in Höhe von 2,5 Millionen Euro zu den Gesamtkosten in Höhe von 11,3 Millionen Euro bei.

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