14. Januar 2022 / Allgemein

Fußgänger- und fahrradfreundliche Städte: Münster verlängert Mitgliedschaft

Impulse für zukunftsweisende Mobilität

Lewe & Dernstorff

Foto (Stadt Münster, Amt für Kommunikation): Oberbürgermeister Markus Lewe (l.) und Stadtbaurat Robin Denstorff freuen sich, dass Münster weiterhin zu den fußgänger- und fahrradfreundlichen Städten in NRW gehört. 


Münster bleibt weiterhin Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen e. V. (AGFS). "Mit dem Verlängerungsantrag hat die Stadt Münster gezeigt, dass sie im Bereich des Fuß- und Radverkehrs breit aufgestellt ist. In den letzten sieben Jahren hat die Stadt vielfältige Projekte umgesetzt, damit Fußgängerinnen und Fußgänger wie auch Radfahrende noch komfortabler unterwegs sein können", fasst Peer Wessels von der AGFS das Ergebnis der Überprüfung zusammen.

"Wir freuen uns, dass wir Mitglied dieses starken Netzwerks sind und bleiben. Münster hat den Ausbau der Nahmobilität als verkehrsplanerisches Ziel fest verankert und möchte dabei weiterhin Impulsgeber sein", unterstreicht Oberbürgermeister Markus Lewe. Stadtbaurat Robin Denstorff ergänzt: "Radfahrende sowie Fußgängerinnen und Fußgänger haben traditionell einen ganz besonderen Stellenwert in Münsters Mobilitätsplanung. Wir sind auf einem richtig guten Weg, müssen aber auch die zukünftigen Herausforderungen im Blick behalten. Hier profitieren wir von dem fachlichen Austausch mit anderen Kommunen der AGFS. Gleichzeitig freuen wir uns sehr, dass auch unsere Expertise weiterhin landesweit gefragt ist."

In ihrem Verlängerungsantrag hatte die Stadt Münster verschiedene Projekte und Maßnahmen für den Radverkehr sowie den Fußverkehr dargestellt. Dazu gehörten barrierefreie und verkehrssicher gestaltete Wege, die Lastenradförderung sowie Fahrradstraßen und Velorouten.

Vor allem der Fußverkehr soll weiter in den Fokus rücken. Im Zusammenhang mit dem im vergangenen Jahr in Kooperation mit dem Zukunftsnetz Mobilität NRW durchgeführten "Fußverkehrs-Check" wurden bereits erste Maßnahmen erarbeitet. Zu den zukünftigen Schwerpunkten gehören das integrierte Parkraumkonzept, das auch das Fahrradparken berücksichtigt, die Fahrrad-Netzplanung, die Einführung eines Bike-Sharing-Systems sowie weitere Verkehrsversuche und Reallabore.
Die AGFS ist mit insgesamt 94 NRW-Kommunen eines der größten Netzwerke und versteht sich als Vorreiterin zukunftsweisender Nahmobilität. Die Mitglieder müssen sich alle sieben Jahre erneut bewerben und zeigen, welche Fortschritte im Fuß- und Radverkehr gemacht wurden. Münster ist seit Gründung der AGFS im Jahr 1993 dabei.

Einen Einblick in Münsters Verkehrsplanung gibt ein aktueller Kurzfilm, der zu sehen ist auf www.stadt-muenster.de/verkehrsplanung (Quelle: Bündnis für Mobilität, Dezember 2021).

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