7. Juni 2024 / Natur & Umwelt

Stadt installiert schwimmende Pflanzenzonen auf dem Aasee

Maßnahme im Uferbereich macht See widerstandsfähiger gegenüber dem Klimawandel

Foto (Stadt Münster): Rund fünf mal zwei Meter groß sind die Elemente, die zukünftig auf dem Aasee zu finden sind.


Das Amt für Mobilität und Tiefbau der Stadt Münster installiert am Freitag, 7. Juni, und Samstag, 8. Juni, sechs schwimmende Pflanzenzonen – sogenannte Röhrichtzonen – auf dem nördlichen und dem südlichen Aasee. Die jeweils rund fünf mal zwei Meter großen Elemente platziert die Stadt an drei Standorten im Uferbereich.

Mit ihrem verzweigten Wurzelsystem sind die Röhrichtzonen Lebensraum für Fische, kleine Wasserorganismen und über der Wasseroberfläche auch für Insekten. Außerdem schützen sie die dahinterliegenden Uferbereiche vor Wellen und erhöhen die Selbstreinigungskraft des Aasees. Insgesamt machen die Pflanzenzonen den See dadurch widerstandsfähiger gegenüber dem Klimawandel. Die Stadt plant, den Röhricht im Herbst zu mähen.


Grafik (Stadt Münster): An diesen drei Standorten im Uferbereich des Aasees installiert die Stadt Münster insgesamt sechs schwimmende Pflanzenzonen.

Die Installation der Pflanzenzonen ist Teil der Resilienzstrategie und des Handlungskonzeptes Aasee, das der Rat der Stadt Münster 2022 beschlossen hat. Abhängig vom Erfolg der Maßnahme prüft die Verwaltung, ob sie zukünftig an weiteren Standorten auf dem Aasee Röhrichtzonen einrichtet.

Wie bereits in den vergangenen Sommern hat das Amt für Mobilität und Tiefbau am Donnerstag, 6. Juni, außerdem zwölf Belüfter auf dem Aasee installiert. Diese schützen den See während Hitzewellen und Trockenperioden, indem sie für eine ausreichende Sauerstoffversorgung des Wassers sorgen. Dazu durchmischen sie sauerstoffreiche mit sauerstoffarmen Wasserschichten und reichern den Aasee zusätzlich mit Luftsauerstoff an.

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