Ein 47-jähriger Tatverdächtiger ist am Dienstag (23.6., 12:45 Uhr) festgenommen worden, nachdem er sich mit mutmaßlich entflammbarer Flüssigkeit übergossen hatte und zwei männliche Personen in unmittelbarer Gewalt hatte.
Die Hintergründe zu dem Vorfall sind Bestandteil von Ermittlungen, die durch die Polizei Münster übernommen werden und andauern. Um mögliche Gefahren abzuwehren, rückte die Polizei mit einem Großaufgebot an und sperrte das Rathaus sowie umliegende Straßen weiträumig ab.
Der 47-Jährige hatte sich zuvor mit zwei Mitarbeitenden der Stadt Lengerich in einem Büro des Rathauses verschanzt. Der 47-Jährige übergoss sich anschließend mit der entflammbaren Flüssigkeit und hatte nach ersten Erkenntnissen ein Feuerzeug dabei.
Spezialeinheiten der Polizei konnten den Tatverdächtigen überwältigen und nahmen den polizeibekannten 47-Jährigen mit rumänischer Staatsangehörigkeit fest. Dieser verletzte sich durch die brennbare Flüssigkeit leicht. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus. Die beiden Mitarbeiter blieben unverletzt.
Ermittlerinnen und Ermittler durchsuchten im Anschluss die Wohnung des Tatverdächtigen und stellten verschiedene Datenträger und eine Softair-Waffe sicher.
Die Vernehmung des 47-Jährigen gab erste Hinweise darauf, dass Hintergrund der Tat abgelehnte Sozialleistungen sein könnten. Die Ermittlungen hierzu dauern an.
Der 47-jährige Tatverdächtige ist unmittelbar nach seiner ärztlichen Versorgung in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht worden.











