21. November 2019 / Wirtschaft & Finanzen

tretty – Tretroller Sharing für dich und Klima

Münsteraner Gründer haben Crowdfunding-Kampagne gestartet

tretty

Fotos: Thomas Mohn


·         Klimaschutz von Münster für Münster
·         Muskelbetriebenes Tretroller Sharing, 100% emissionsfrei
·         Crowdfunding Kampagne läuft bis 17.12.2019 auf Startnext
·         Aktueller Stand knapp 10.000€
·         Bei erfolgreicher Kampagne kann man die trettys ab Frühjahr 2020 in Münster ausleihen

tretty ist weltweit das erste Sharing System für Tretroller, die nur per Körperkraft angetrieben werden. Kein Motor, kein Elektro, 100% emissionsfrei. Die Gründer Max Weldert und Amir Timo Marouf haben die Vision, klimafreundliche, flexible und sichere Mobilität für alle zu ermöglichen. Um dies zu erreichen, haben sie am 7.11. eine Crowdfunding-Kampagne gestartet, die noch bis zum 17.12.2019 läuft. Crowdfunding bedeutet: Viele Menschen und Unternehmen unterstützen das Projekt finanziell und erhalten dafür eine Gegenleistung – wie Freifahrten, vergünstigte Monatstickets oder Stadtrundfahrten. Unternehmen profitieren von Werbescheiben mit großer Reichweite oder Mobilitätspaketen für ihre Mitarbeitenden. Der aktuelle Stand beträgt etwa 10.000 €. Wird das Fundingziel nicht erreicht, kann tretty leider nicht starten und alle Unterstützer*innen erhalten ihr Geld zurück.

Die Flotte soll 100 bis 200 trettys stark sein – je nach Fundinghöhe. Max und Amir betonen: „Das Fahren macht riesigen Spaß und hält nicht nur das Klima, sondern auch den Körper gesund!“

Worum geht es in dem Projekt?
Die Crowdfunding Kampagne hat das Ziel, ein nachhaltiges Tretroller Sharing im Innenstadtkern Münsters aufzubauen. Mithilfe einer App lassen sich die Roller unkompliziert innerhalb des Servicebereichs ausleihen und wieder abstellen.

Laut einer aktuellen Studie verbraucht ein Sharing E-Scooter immer noch halb so viel CO2 pro Kilometer wie ein Mittelklassewagen. Mit den trettys wird hingegen eine wirklich grüne Alternative zur Verfügung gestellt.

Den Gründern ist die Langlebigkeit der trettys besonders wichtig. Sie funktionieren völlig unabhängig von der Steckdose, schließlich verzichten sie auf Akkus, die jede Nacht wieder aufgeladen werden müssen und deren Herstellung sehr umweltschädlich sind. Tretty stellt den Service über Tag und auch in der Nacht zur Verfügung.

„Dank großer Laufräder, langem Radstand und sicheren Bremsen ist man sicher und komfortabel unterwegs – auch auf Kopfsteinpflaster“, erklärt Amir.

Wer steht hinter dem Projekt?
Die 26jährigen Münsteraner Max Weldert und Amir Timo Marouf haben tretty ins Leben gerufen. Max und Amir konnten sich für effiziente Mobilität schon immer begeistern und haben Visionen gesponnen, wie sich der Verkehr in den Innenstädten entschärfen lässt. Immer mit dem Hintergedanken, dass Ressourcen schonende Fortbewegung Freude machen soll. Erst diesen Sommer haben sie eine 2600 km lange Radreise von Münster nach Lissabon unternommen und stehen zu 100% hinter ihrer Idee.

Aufruf
Die trettys vereinen nachhaltige Mobilität, Flexibilität und Fahrspaß. „Wir wollen Münster noch lebenswerter machen“ betonen die Gründer. Das Ziel kann jedoch nur mit der Unterstützung aller Münsteraner*innen erreicht werden. „Zusammen mit euch tun wir unserem Klima und Körper etwas Gutes und starten im nächsten April auf Münsters Straßen“, rufen die beiden Gründer auf mit Verweis auf die Kampagne, die sich unter www.startnext.com/tretty findet. Dort bieten sie verschiedene Dankeschön-Pakete an. Wer sich schon jetzt beteiligt, ganz egal ob Privat oder als Unternehmen, profitiert beim Start der Flotte von attraktiven Vorteilen.

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