18. November 2025 / Politik

Tilman Fuchs empfängt israelischen Botschafter im Friedenssaal

Ron Prosor anlässlich des 60-jährigen Bestehens diplomatischer Beziehungen zwischen Israel und Deutschland in Münster zu Gast

Foto (Stadt Münster/Schmitz): Oberbürgermeister Tilman Fuchs empfing Ron Prosor, israelischer Botschafter in Deutschland, im Friedenssaal im Historischen Rathaus.


Oberbürgermeister Tilman Fuchs hat am Montag, 17. November, Ron Prosor, israelischer Botschafter in Deutschland, im Friedenssaal im Historischen Rathaus empfangen. Prosor, der sein Amt seit 2022 innehat, trug sich bei dem Besuch in das Goldene Buch der Stadt Münster ein und nahm einen Schluck aus dem Goldenen Hahn. Er ist der erste Botschafter, den Tilman Fuchs seit seinem Amtsantritt als Oberbürgermeister am 1. November empfangen hat. Anlass für den Besuch war das 60-jährige Bestehen diplomatischer Beziehungen zwischen Israel und Deutschland in diesem Jahr.

"Die Freundschaft zwischen Israel und der Bundesrepublik Deutschland im Wissen um die Verbrechen der Shoa ist für uns ein großes Geschenk. Unsere Aufgabe als Stadtgesellschaft ist es, jüdisches Leben zu schützen und Antisemitismus entschieden entgegenzutreten. Dafür steht Münster – heute und in Zukunft", erklärte Fuchs.


Foto (Stadt Münster/Möller): Ron Prosor, israelischer Botschafter in Deutschland, begrüßte die Gäste des Konzertabends im Erbdrostenhof. Ausgerichtet hatte den Abend die Stadt gemeinsam mit der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Münster.

Am Abend nahm der Botschafter außerdem an einem Konzertabend im Erbdrostenhof teil, zu dem die Stadt anlässlich des Jubiläums gemeinsam mit der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (AG Münster) eingeladen hatte. Das Konzert gestaltete ein deutsch-israelisches Trio von der Musikhochschule Münster. Shaya Elder, Prof. Eyal Ein-Habar (beide Flöte) und Prof. Elisabeth Fürniss (Violoncello) präsentierten eine Bandbreite verschiedener Stile.

Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Paulinum stellten die Ausstellung "Between Fences" vor. Das Kunstprojekt zeigt Arbeiten von Jugendlichen aus Münster, Rishon LeZion und Ka'abbiye zu physischen, politischen und persönlichen Grenzen.

Am Konzert und dem Empfang im Friedenssaal nahm auch Annette ben Shachar teil, Leiterin des städtischen Büros für Internationales in Münsters israelischer Partnerstadt Rishon LeZion. Sie ist anlässlich des Jubiläums noch bis Ende dieser Woche in Münster zu Gast, um sich mit verschiedenen Akteurinnen und Akteuren auszutauschen, die in der Städtepartnerschaft aktiv sind.

Meistgelesene Artikel

Musik, Talk und jede Menge Kohle
Genuss & Lifestyle

Adam Riese empfängt Reinhold Beckmann, Corinna Bilke und Adolf Winkelmann

weiterlesen...
17 Meter hohe Weihnachtstanne schmückt den Prinzipalmarkt
Kirche & Glauben

65 Jahre alter Baum der Familie Israel kam per Tieflader aus Hiltrup in die Innenstadt

weiterlesen...

Neueste Artikel

Nach Schüssen an US-Universität: Verdächtiger gefasst
Aus aller Welt

An der Brown University im Bundesstaat Rhode Island fallen Schüsse. Mindestens zwei Menschen sterben. Jetzt ist ein Verdächtiger gefasst worden.

weiterlesen...
Öl fließt wieder - Pipeline nach Unfall erneut in Betrieb
Aus aller Welt

Ein Leck in einer Pipeline in Brandenburg löst eine riesige Ölfontäne aus, die für schwarze Pfützen auf dem Boden sorgt. Nach dem Verschließen des Lecks ist ein weiterer Schritt getan.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Parken in Münster soll 2026 teurer werden
Politik

Rat entscheidet am 10. Dezember über neue Parkgebührenordnung der Stadt

weiterlesen...
Wie steht es um den städtischen Haushaltsstabilisierungsprozess?
Politik

Gespräch der Wirtschaftsinitiative Münster mit Stadtkämmerin Zeller

weiterlesen...