Foto (Anna Hünker): Weltpremiere des Kinderrechtesongs der münsteraner Musikerin Corinna Bilke.
Strahlender Sonnenschein, fröhliche Gesichter und ein Südpark voller Leben: Rund 11.000 Besucher feierten am Samstag beim Kinderrechtefest 2025 ein buntes und unvergessliches Fest. Passend zum Weltkindertag verwandelte der Kinderschutzbund Münster den Südpark in eine große Erlebniswelt, in der die Kinderrechte im Mittelpunkt standen.
Über 60 Einrichtungen und Organisationen präsentierten Mitmachaktionen, Spiel- und Sportangebote, kreative Workshops sowie zahlreiche Infostände. Hüpfburgen, Zirkuskünstler und Ballonaktionen sorgten für Bewegung und Lachen. Alle Angebote waren kostenlos und somit für alle Kindern und ihren Familien zugänglich.
Fotos (Thomas Fischinger): Der Preußen-Adler kam bei den Kiddies gut an.
Weltpremiere auf der Bühne
Ein besonderer Höhepunkt war die Weltpremiere des Kinderrechtesongs von Corinna Bilke. Gemeinsam mit „Sendung mit der Maus“-Moderator André Gatzke und ihrer Band sorgte die Münsteraner Sängerin für Gänsehaut-Momente. „Das war wirklich ein bewegender Augenblick – dieser Song hat das Herz des Fests getroffen“, schwärmte eine Besucherin.
Auch sonst war die Bühne dicht gefüllt: Vom JEKISS-Schulchor über die Schülerband der Waldschule Kinderhaus bis hin zu Tanzgruppen, einer Autorenlesung und dem beliebten WDR-Maskottchen „Die Maus“ war für alle Altersgruppen etwas dabei.
Der ABI-Südpark wurde zum hochfrequentierten Spielplatz.
Starkes Engagement für Kinderrechte
„Wir wollten mit diesem Tag zeigen, dass Münster eine Stadt ist, die Kinderrechte ernst nimmt – und dass das nur gemeinsam geht“, betonte Geschäftsführer Torben Oberhellmann. „Die Resonanz war überwältigend: Verwaltung, Vereine, Unternehmen und so viele Ehrenamtliche haben mit großem Einsatz dazu beigetragen, dass wir hier schätzungsweise 11.000 Menschen begeistern konnten. Dieses Miteinander ist das eigentliche Herzstück des Fests.“
Ein Fest, das wirkt
Das Kinderrechtefest machte deutlich, wie wichtig es ist, den Blickwinkel von Kindern einzunehmen und ihre Bedürfnisse ernst zu nehmen. „Wenn Münster eine kinderfreundliche Stadt sein möchte, sind wir alle gefragt – ob in Familie, Schule, Politik oder Arbeitswelt“, erinnerte Anna Hünker aus dem Organisationsteam.
Am Ende des Tages waren sich alle einig: Das Kinderrechtefest 2025 hat nicht nur für viel Freude gesorgt, sondern auch die Kinderrechte nachhaltig in den Mittelpunkt der Stadtgesellschaft gerückt.











