Fotos (Hanna Olk): v.li. Robin Korte (Landtagsabgeordneter), Markus Bieder (Stadtwerke Münster), Stefan Raddant (Obermeister der Innung Elektrotechnik), Jan-Hendrik Schade (Kreishandwerkerschaft Münster), Maria Klein-Schmeink (Bundestagsabgeordnete), Michael Lackmann (Obermeister der Innung Sanitär-Heizung-Klima), Thomas Möller (Stabsstelle Klima der Stadt Münster)
Die Innungen Sanitär-Heizung-Klima und Elektrotechnik haben eingeladen, und etwa 100 interessierte Bürger und Bürgerinnen sind in das vhs-Forum am Aegidiimarkt gekommen. Thema war das neue Gebäudeenergiegesetz und konkrete Lösungen für die Heizungswende in den Immobilien. Maria Klein-Schmeink (Bundestagsabgeordnete) erläuterte zunächst die Regelungen des neuen Gesetzes und verwies auf mögliche Förderangebote.
Thomas Möller (Stabsstelle Klima der Stadt Münster) gab einen Überblick über die städtischen Anstrengungen zum Klimaschutz, den Förder- und Beratungsangeboten und zur Energienutzungsplanung. Seine Botschaft für die privaten Haushalte war die Umstellung von Öl und Gas auf erneuerbare Energieträger, die dem Klimaschutz hilft und Heizen langfristig bezahlbar bleiben läßt.

Robin Korte, Landtagsabgeordneter der Grünen aus Münster, moderierte den Informationsabend im vhs-Forum souverän.
Markus Bieder (Stadtwerke Münster) erklärte, wie Fernwärme zur klimaneutralen Wärmeversorgung beitragen kann. Dafür wird der heutige Energieträger Gas künftig durch Solarthermie, Geothermie und Großwärmepumpen ersetzt, so dass das Stadtwerke-Netz zukünftig zu 100% mit Wärme aus erneuerbaren Energien versorgt wird.
Michael Lackmann (Obermeister der Innung Sanitär-Heizung-Klima) und Stefan Raddant (Obermeister Elektrotechnik) präsentierten in ihren Vorträgen technisch konkrete Lösungsstrategien. Es wurde deutlich, dass alle Gebäude differenziert betrachtet werden müssen. Eines machten beide Fachleute klar: Wenn Eigentümer und Eigentümerinnen jahrzehntelang nicht saniert hätten, dann würde es selbstverständlich teuer. Das liege aber nicht an der einzubauenden Wärmepumpe, sondern an der mangelnden Pflege der Immobilie.
Im Rahmen der Veranstaltung konnten die Besucher in einer Diskussionsrunde und auch in Einzelgesprächen mit den Referenten, den Energieberatern und den Herstellern viele Fragen klären. Fazit der Veranstaltung: Die Wärmewende kann gelingen, wenn alle an einem Strang ziehen, und es gibt für jede und jeden eine Lösung, die mit fachkundiger Beratung vor Ort maßgeschneidert werden kann.












