26. November 2025 / Kunst & Kultur

Rund 1.500 Tatort-Fans bei Kino-Premiere

Mechthild Großmann verabschiedet sich bei Vorführung der Folge „Die Erfindung des Rades“ vom Publikum in Münster

Foto (Stadt Münster): Kamen zur Tatort-Premiere ins Cineplex: (v. l. n. r.) Alexander Bickel (WDR Fiction Chef), Oberbürgermeister Tilman Fuchs, Axel Prahl, Claus D. Clausnitzer, ChrisTine Urspruch, Mechthild Großmann, Produzentin Jutta Müller, Oona von Maydell (knieend), Hannes Hellmann, Björn Meyer und Sophie Seitz (WDR-Redakteurin).


Mit rund 1.500 Besucherinnen und Besuchern sowie prominenten Gästen hat der neue Münster-Tatort "Die Erfindung des Rades" am Dienstagabend, 25. November, seine Premiere in Münster gefeiert. Der Filmservice Münster.Land des städtischen Amts für Kommunikation hatte gemeinsam mit dem WDR und dem Cineplex Münster zu der Vorführung mit Cast und Crew ins Kino am Albersloher Weg eingeladen.

Tatort-Fans verfolgten die neue Folge in vier Kinosälen. Gleichzeitig bot sich ihnen die Gelegenheit, unter anderem Axel Prahl, ChrisTine Urspruch, Björn Meyer, Claus Dieter Clausnitzer und Mechthild Großmann aus nächster Nähe zu sehen. Für Großmann war die Premiere zugleich ein Abschied. Nach 23 Jahren beim Münster-Tatort spielt die gebürtige Münsteranerin in "Die Erfindung des Rades" zum letzten Mal die resolute Staatsanwältin Wilhelmine Klemm. Unter großem Applaus des Premieren-Publikums wurde die Schauspielerin verabschiedet.

Münsters Oberbürgermeister Tilman Fuchs dankte der Schauspielerin und dem gesamten Tatort-Team, dass sie der Stadt regelmäßig ein Millionenpublikum bescheren. "Ob Prinzipalmarkt, Aasee oder Kreativkai: Dank des Tatorts erreichen Münsters schönste Seiten regelmäßig die Bildschirme des Landes. Der Imagegewinn für unsere Stadt ist enorm – nichtsdestotrotz sind wir froh, dass Münster im wahren Leben zum Glück friedliebender ist als im Krimi", sagte Fuchs.

In "Die Erfindung des Rades" ermitteln Kriminalhauptkommissar Frank Thiel (Axel Prahl) und Professor Karl-Friedrich Boerne (Jan Josef Liefers) im Umfeld einer Fahrradmanufaktur, nachdem bei einer Produktvorstellung des seit fünf Generationen bestehenden Unternehmens die Leiche eines Familienmitglieds gefunden wird. Gedreht wurde im März und April 2025 – unter anderem diente der Speicher II am Hafen, in dem sich auch die Kunsthalle Münster befindet, als Kulisse für die Fahrradmanufaktur.

Der neue Münster-Tatort ist am Sonntag, 7. Dezember, um 20.15 Uhr im Ersten und in der ARD-Mediathek zu sehen.

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