PLOM! macht anhand einer kurzen Performance den Ausfall der Grund- und Menschenrechte spürbar und spielt mit der Umkehrung demokratischer Verhältnisse. Was bedeutet es, wenn andere über einen hinweg entscheiden, ohne dass man die Regeln versteht. PLOM! konfrontiert mit Emotionen, die zum Widerstand anregen sollen. Anschließend diskutiert das Publikum mit einem Menschenrechtsaktivisten über Methoden, wie man schnell und effektiv auf Demagogen reagieren kann.
Das Vorhandensein von Grund- und Menschenrechten scheint für uns eine Selbstverständlichkeit zu sein. Ihre Abwesenheit ist uns nur aus fernen Regionen bekannt, unmittelbare Konsequenzen des Entzuges sind reine Theorie. Was aber, wenn unsere Lebensform von anderen in Frage gestellt und nach Gutdünken verändert werden würde? Was, wenn das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit, Demokratie, Asylrecht, Versammlungs- und Pressefreiheit, Berufs- und Religionsfreiheit und all die anderen Errungenschaften der Menschenrechte nicht mehr gelten?
PLOM! macht den Ausfall der Grund- und Menschenrechte spürbar und spielt mit der Umkehrung demokratischer Verhältnisse. Die Teilnehmer*innen erleben, was es bedeutet, wenn andere über sie hinweg entscheiden, ohne dass sie die Regeln verstehen. PLOM! konfrontiert sie mit ihren Emotionen, die sie zum Widerstand anregen sollen. In Zeiten alternativer Fakten und fake news braucht es Projekte zur Enttarnung von Desinformation. Wie erkennt man Propaganda? Wie entlarvt man Falschmeldungen? Mit welchen rhetorischen Mitteln arbeiten Demagogen?
Skript & Regie: Thomas Nufer
Darsteller: Eckhard Ischebeck












