Foto (Ralf Emmerich): Gegen Hass und Hetze, für historisches Bewusstsein und stete demokratische Fairness haben sich alle bisher nominierten Kandidaten um das Oberbürgermeisteramt jetzt demonstrativ vor den Geschichtsort Villa ten Hompel gestellt. Georg Lunemann (CDU, 3.v.r.), Tilman Fuchs (Grüne, 2.v.r.) und Stephan Brinktrine (SPD, 3.v.l.) als OB-Kandidaten der drei mitgliederstärksten Parteien in Münster betonten bei allen Positionen, die sie politisch trennen, das Gemeinsame in Fragen der Geschichtskultur 80 Jahre nach Kriegsende mit Franz Pohlmann (ÖDP, r.) und Roland Scholle (Die Partei, 2.v.l.) und ihren Aktiven und Unterstützenden aus den verschiedenen Richtungen. Stefan Querl (l.), Leiter der Forschungs-, Bildungs- und Erinnerungsstätte, dankte für das Zeichen im Konsens auch der OB-Kandidatin Maren Berkenheide (Volt), die kurzfristig auf triftigen Gründen verhindert war. Er lud auch alle weiteren Personen, die sich wegen aktuell noch möglicher späterer Nominierungen als Kandidatinnen oder Kandidaten zur Wahl stellen, zum Besuch des Hauses ein. Der Geschichtsort im Gebäude der Stadt Münster existiert seit 1999, wie es in einer Pressemitteilung heißt. Er biete vielfältige Möglichkeiten der Auseinandersetzung mit Verfolgten, mit Täterschaft, der Vor- und Nachgeschichte des Zweiten Weltkrieges, der Shoah und der NS-Gewaltverbrechen an. Mehr zum Programm und den Projekten mit Polizei, Justiz, Hochschulen, Schulen, Gewerkschaften, Religionsgemeinschaften, Verbänden und der Zivilgesellschaft auf villatenhompel.de
Parteiübergreifend gegen Hass und Hetze
Besuch am Geschichtsort Villa ten Hompel: OB-Kandidaten machen sich gemeinsam für historisches Bewusstsein in Münster stark
Meistgelesene Artikel
- 5. März 2026
Öffentlichkeitsfahndung nach sexuellem Missbrauch
Polizei Münster sucht Tatverdächtigen mit Phantombild
- 17. Februar 2026
26-Jähriger nach Messerangriff in Havixbeck in Untersuchungshaft
Richter erlässt Haftbefehl gegen Sendener
- 23. Februar 2026
Rentnerin fährt ins Wartezimmer des Lorenz & Schlotmann Kids Club
Kinderzahnärztliches Zentrum in Münster – Keine Verletzten
Neueste Artikel
Klimaschutz mit Messer und Gabel: Was wir essen, hat immensen Einfluss auf unsere CO2-Bilanz. Experten haben überraschende Daten zusammengetragen – und halten ein ambitioniertes Ziel für möglich.
- 17. März 2026
Studie: Kaum Nutzen von Cannabis bei psychischen Leiden
Cannabis wird zunehmend per Rezept verschrieben. Doch insbesondere bei psychischen Erkrankungen gibt es große Zweifel an seinem Nutzen. Dafür hat es Risiken.
Weitere Artikel derselben Kategorie
Treffen im Rathaus / Tilman Fuchs würdigt Engagement junger Menschen
Vorschläge online oder postalisch bis zum 22. März einreichen











