10. Januar 2024 / Aus aller Welt

Winterstürme und Regen in den USA - Berichte über Tote

In weiten Teilen der USA herrschen eisige Temperaturen. Tausende Haushalte waren zeitweise ohne Strom. Mehrere Menschen sollen Berichten zufolge ums Leben gekommen sein.

Schneefall im US-Bundesstaat Iowa.
Veröffentlicht am 10. Januar 2024 um 15:57 Uhr

Schneestürme im Westen, Tornados im Süden und Regen mit Hochwassergefahr im Osten: Weite Teile der USA werden derzeit von Unwettern heimgesucht, wie US-Medien und Behörden berichten. Mindestens vier Menschen seien bisher im Zusammenhang mit dem Wetter ums Leben gekommen, schrieb die «New York Times» am Dienstagabend (Ortszeit). Der US-Sender CNN berichtete ebenfalls von mindestens vier Toten durch Stürme in den US-Staaten Alabama, Georgia und North Carolina.

In weiten Teilen des Landes herrschten CNN zufolge eisige Temperaturen. An der Ostküste seien am Dienstagabend fast 500 000 Haushalte und Unternehmen ohne Strom gewesen, meldete die Website «Poweroutage.us». Demnach waren allein im Staat New York etwa 166 000 Verbraucher betroffen und weitere 130 000 im südlich angrenzenden Staat Pennsylvania. In der Millionenmetropole New York City wurden nach Angaben der «New York Times» knapp 2000 Migranten - darunter Familien mit Kindern - vor erwarteten heftigen Regenfällen und Winden aus einem Zeltcamp im Stadtteil Brooklyn in sichere Unterkünfte gebracht. In mehreren Staaten im Osten der USA galten Hochwasserwarnungen.

Die Wetter-Turbulenzen werden nach Einschätzung des US-Wetterdienstes National Weather Service vom frühen Mittwoch noch bis mindestens Freitag anhalten. Die Schneestürme an der US-Westküste dürften demnach weiter ins Inland ziehen und sehr tiefe Temperaturen mit sich bringen. Für die Region New England im Nordosten der USA sagte der Wetterdienst für Mittwoch starke Stürme voraus.


Bildnachweis: © Jerry Mennenga/ZUMA Press Wire/dpa
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