Fünf Tage nach dem Verschwinden eines zweieinhalb Jahre alten Jungen in einem südfranzösischen Bergdorf hat die Polizei eine vorerst letzte Suchaktion gestartet. Rund 50 Beamte brachen dazu am Donnerstagmorgen auf, berichtete die Zeitung «Le Parisien». Sie sollten sich ein bereits gründlich durchsuchtes Gelände abermals vornehmen. Parallel dazu setzten die Fahnder Befragungen von Menschen fort, die möglicherweise einen Hinweis auf das Verschwinden des kleinen Émile liefern können. Dessen Überlebenschancen schwinden zunehmend, sollte er sich ohne Essen und Trinken in der Sommerhitze aufhalten, hatte Staatsanwalt Rémy Avon erklärt. Der Junge war bei seinen Großeltern in dem Ort Le Vernet im Urlaub gewesen, als diese ihn am Samstagabend aus dem Blick verloren hatten. Bei den Großeltern hielten sich zu dem Zeitpunkt auch etliche andere Verwandte auf. Mehr als die Aussagen zweier Zeugen, die den Jungen noch eine Straße herunterlaufen sahen, gibt es nicht. Die Polizei suchte mit einem Großaufgebot und unterstützt von Freiwilligen nach dem Kind. Der 125-Einwohner-Ort wurde zeitweise abgeriegelt.
Bildnachweis: © Nicolas Tucat/AFP/dpa
Copyright 2023, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Vorerst letzte Suchaktion nach Zweijährigem in Frankreich
Seit fünf Tagen wird ein zweijähriger Junge in Frankreich vermisst. Die Polizei startet nun eine vorerst letzte Suchaktion. Die Überlebenschancen des Jungen schwinden.
Meistgelesene Artikel
- 5. März 2026
Öffentlichkeitsfahndung nach sexuellem Missbrauch
Polizei Münster sucht Tatverdächtigen mit Phantombild
- 17. Februar 2026
26-Jähriger nach Messerangriff in Havixbeck in Untersuchungshaft
Richter erlässt Haftbefehl gegen Sendener
- 23. Februar 2026
Rentnerin fährt ins Wartezimmer des Lorenz & Schlotmann Kids Club
Kinderzahnärztliches Zentrum in Münster – Keine Verletzten
Neueste Artikel
Zwei Busse kollidieren, ein Schüler muss befreit werden, Lehrer und Mitschüler erleben den Unfall hautnah. Wie es zu dem Crash kam.
Ein bald erscheinendes Buch über die Royals sorgt für Wirbel: Harry und Meghan kritisieren darin enthaltene Behauptungen als «Verschwörungen und Melodramatik».
Weitere Artikel derselben Kategorie
Zwei Busse kollidieren, ein Schüler muss befreit werden, Lehrer und Mitschüler erleben den Unfall hautnah. Wie es zu dem Crash kam.
Ein bald erscheinendes Buch über die Royals sorgt für Wirbel: Harry und Meghan kritisieren darin enthaltene Behauptungen als «Verschwörungen und Melodramatik».













