Heftige Gewitter mit Starkregen haben vor allem in Südhessen Schäden angerichtet. Im Landkreis Darmstadt-Dieburg mussten die Feuerwehren am Donnerstag zu zahlreichen Einsätzen ausrücken, wie der Kreis mitteilt. 190 Notrufe seien eingegangen. Auch andernorts in der Region wurden Straßen überflutet, liefen Keller und Tiefgaragen voll, standen Unterführungen unter Wasser, stürzten Bäume um. Laut der Feuerwehr kam es in einem Darmstädter Krankenhaus zu einem Wasserschaden, so dass die Aufnahme von Patienten vorübergehend gestoppt werden musste. Die Polizei berichtete zudem von hochgedrückten Gullydeckeln unter anderem im Kreis Bergstraße. Es gebe Berichte über Hagelkörner in der Größe von Golfbällen, sagte eine Polizeisprecherin in Darmstadt. Der Hessentag war am Donnerstagnachmittag wegen Unwettergefahr kurz unterbrochen worden, das Gelände wurde geräumt. Besucher und Besucherinnen wurden gebeten, sich in ihr Auto oder das anderer Gäste zu begeben. Nach einer halben Stunde wurde das Fest nach Angaben der Veranstalter fortgesetzt. Der Hessentag ist ein mehrtägiges Fest, bei dem die Veranstalter nach eigenen Angaben mit rund 600.000 Besucherinnen und Besuchern rechnen. Der Deutsche Wetterdienst hatte am Nachmittag vor «extremen Gewittern» in den Regierungsbezirken Darmstadt und Gießen gewarnt. «Schwere Gewitter» waren auch für den Regierungsbezirk Kassel erwartet worden. Örtlich sollte es in ganz Hessen Starkregen, Hagel und Sturmböen geben.
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Unwetter mit Starkregen richten Schäden in Hessen an
Schwere Gewitter in Hessen: Straßen stehen unter Wasser, Hagel fällt in der Größe von Golfbällen. Die Feuerwehr ist im Dauereinsatz.
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