Der eigentlich für Oktober geplante Start der Nasa-Raumsonde «Europa Clipper» zum Jupitermond Europa könnte sich wegen technischer Schwierigkeiten verzögern. Bestimmte elektronische Bauteile hielten womöglich die heftige Strahlung am Jupiter nicht aus, teilte die US-Raumfahrtbehörde Nasa mit. Nach Abschluss der Versuche mit den Transistoren - wahrscheinlich gegen Ende des Monats - wolle man weitere Informationen geben. Jupiters Strahlungsgürtel hat eine so harte Strahlung, dass ungeschützte elektronische Komponenten schnell beschädigt werden. Der Gasriese ist der Planet mit dem mit Abstand stärksten Strahlungsgürtel in unserem Sonnensystem. Sein Magnetfeld ist rund 20-mal so stark wie das der Erde. Eigentlich sollte die Sonde im Oktober Richtung Jupiter aufbrechen und 2030 ankommen. Sie soll bei mehreren Vorbeiflügen untersuchen, ob auf dem Jupitermond Europa möglicherweise Voraussetzungen für Leben herrschen.
Bildnachweis: © NASA/ESA/CSA/Jupiter ERS Team/image processing by Ricardo Hueso (UPV/EHU) and Judy Schmidt/AP/dpa
Copyright 2024, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Start zum Jupiter-Mond: Bauteile der Sonde zu anfällig?
Eigentlich war der Start der Nasa-Sonde «Europa Clipper» zum Jupitermond Europa fest für Oktober eingeplant - doch jetzt bereiten Transistoren Schwierigkeiten.
Meistgelesene Artikel
- 8. Januar 2026
Explosion am frühen Morgen - Drei Tote nach Haus-Einsturz
Lange wird nach einer Familie gesucht, dann ist klar: Vater, Mutter und Kind sind in den Trümmern ihres Hauses ums Leben gekommen. Viele Hintergründe der Explosion sind noch unklar.
- 2. Januar 2026
Feuerwehr Münster wurde mit Silvesterraketen beschossen
Mit Ausnahme des Zwischenfalls vergleichsweise ruhige Silvesternacht / Stadtrat Wolfgang Heuer dankt den Einsatzkräften
- 10. Januar 2026
Winterglühen 2026 im Mühlenhof Münster
Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr kehrt das Winterglühen zurück in den Mühlenhof .
Neueste Artikel
- 24. Januar 2026
Feuer in New Yorker Hochhaus - rund 150 Wohnungen evakuiert
Schwarzer Rauch, Flammen im 16. und 17. Stock: Nach einer Gasexplosion kämpfen Einsatzkräfte stundenlang gegen das Feuer.
- 24. Januar 2026
Dutzende Tote und Verletzte nach Schneefällen in Afghanistan
Die humanitäre Lage in Afghanistan ist ohnehin angespannt. Tagelange Schneefälle haben die Situation für die Menschen in Teilen des Landes nun weiter verschärft. Es gibt viele Tote und Verletzte.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 24. Januar 2026
Feuer in New Yorker Hochhaus - rund 150 Wohnungen evakuiert
Schwarzer Rauch, Flammen im 16. und 17. Stock: Nach einer Gasexplosion kämpfen Einsatzkräfte stundenlang gegen das Feuer.
- 24. Januar 2026
Dutzende Tote und Verletzte nach Schneefällen in Afghanistan
Die humanitäre Lage in Afghanistan ist ohnehin angespannt. Tagelange Schneefälle haben die Situation für die Menschen in Teilen des Landes nun weiter verschärft. Es gibt viele Tote und Verletzte.











