Nach hunderten erfolgreichen Starts in den vergangenen Jahren hat eine Rakete des privaten Weltraum-Unternehmens SpaceX im All kurz nach dem Start Probleme bekommen und fiel auseinander. Der Versuch, eine zweite Antriebsstufe im Orbit der Falcon-9-Rakete zu zünden, sei gescheitert, teilte SpaceX-Chef Elon Musk beim Nachrichtendienst «X» mit. Darauf sei es zu einer «RUD» gekommen. Die Abkürzung steht für«rapid unscheduled disassembly», zu Deutsch kurzfristige ungeplante Demontage. Die Rakete hatte Donnerstagabend (Ortszeit) von der Vandenberg Air Force Base in Kalifornien aus 20 Starlink-Internetsatelliten in ihre Umlaufbahn schießen sollen. Es sei möglich, dass diese durch die Antriebsprobleme im All nicht die nötige Höhe erreicht haben, um in den geplanten Orbit einzutreten, schrieb Musk weiter. Zunächst sei nur der Kontakt mit fünf der Satelliten möglich gewesen. Nun untersuche die US-Luftfahrtbehörde FAA den Vorfall während der «Starlink Group 9-3» genannten Mission, berichtete der Sender CNBC. Laut US-Medien ist es nach einer Serie von rund 300 erfolgreichen Starts der Raketen vom Typ Falcon 9 das erste Mal seit 2015, dass es zu einem Auseinanderfallen einer solchen Rakete kam. Allein 2024 seien laut Unternehmensangaben von SpaceX bisher rund 140 Falcon-9-Raketen erfolgreich gestartet worden, berichtete die «New York Times».
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SpaceX-Start scheitert – Satelliten in falscher Umlaufbahn
Eigentlich gelten die Falcon-9-Raketen von Elon Musks Weltraumfirma SpaceX als zuverlässig. Am Donnerstag aber kam es beim Launch eines solchen Flugkörpers zu Problemen.
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