21. September 2022 / Aus aller Welt

Karibik: Hurrikan «Fiona» hochgestuft

Nachdem «Fiona» in Puerto Rico und der Dominikanischen Republik schwere Schäden angerichtet hatte, brachte der Hurrikan nun auf weiteren Inseln der Karibik heftigen Regen.

Überschwemmte Häuser am Strand von Salinas in Puerto Rico, nachdem Hurrikan «Fiona» durch das Gebiet gezogen ist.
Veröffentlicht am 21. September 2022 um 11:18 Uhr

Sturm «Fiona» hat an Kraft zugenommen und gilt nun als Hurrikan der zweithöchsten Kategorie. Mit Geschwindigkeiten von bis zu 210 Kilometern pro Stunde habe der Wirbelsturm Stärke vier (von fünf) erreicht, teilte das US-Hurrikanzentrum am Mittwoch mit. «Fiona» sorge in Teilen der Karibik weiterhin für schwere Überschwemmungen.

Zuvor hatte der Sturm noch als Hurrikan der Kategorie drei den Turks- und Caicosinseln heftigen Regen gebracht. Die Regierung des britischen Überseegebiets hatte die rund 30.000 Bewohner aufgerufen, zu Hause zu bleiben. Derzeit nähere sich der Sturm Bermuda, teilte das Hurrikanzentrum weiter mit. Am späten Freitag könne er an der Atlantikküste Kanadas für heftigen Regen und starke Winde sorgen.

«Fiona» war am Sonntag als Hurrikan der Kategorie eins in Puerto Rico auf Land getroffen und hatte dort schwere Schäden angerichtet. Gouverneur Pedro Pierluisi nannte das Ausmaß der Zerstörung «katastrophal». Mindestens zwei Menschen seien gestorben, sagte er. Ein Großteil der Bewohner war am Dienstag weiterhin ohne Strom.

An dem Tag jährte sich zugleich in dem US-Außengebiet zum fünften Mal der verheerende Durchzug des Hurrikans «Maria», bei dem fast 3000 Menschen starben. Der Wiederaufbau ist längst nicht abgeschlossen und wird nun abermals erschwert. Am Montag war «Fiona» bereits in der Dominikanischen Republik nahe der bei Touristen beliebten Stadt Punta Cana auf Land getroffen.


Bildnachweis: © Alejandro Granadillo/AP/dpa
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