12. Februar 2026 / Aus aller Welt

Schnee und Glatteis am Rosenmontag möglich

Die Narren müssen sich in den kommenden Tagen auf winterliche Witterung einstellen. Erst schneit es, dann könnte es glatt werden.

Erst Regen, dann womöglich noch Schnee und Eis - so lautet die Wettervorhersage für den bevorstehenden Höhepunkt des Karnevals.

Ausgerechnet zum Karnevals-Höhepunkt wird es winterlich: Am Rosenmontag erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD) morgens gebietsweise etwas Schnee bis in tiefere Lagen. Wo mildere Luft den Schnee in Regen verwandelt, ist auch Glatteis möglich, wie DWD-Meteorologe Simon Trippler erklärt.

«In den Karnevalshochburgen an Rhein und Main könnte sich die Lage bis zum Mittag aber mit weiterer Milderung schon entspannen», erklärt er. Gänzlich trocken bleibe es allerdings auch am Nachmittag wohl nicht. Entgegen bisheriger Vorhersagen müsse wenigstens nicht mit kräftigem Wind gerechnet werden.

Vorher zweistellige Temperaturen

An diesem Freitag bleibt es zunächst beim Temperaturgefälle in Deutschland: «Während im Norden die Temperaturen nur noch knapp über den Gefrierpunkt hinauskommen, sind im Süden zweistellige Höchsttemperaturen nicht unüblich», teilt Trippler mit. Ab der Mitte nach Norden regnet es zeitweise, im Norden kann es schneien.

Die Kälte aus dem Norden breitet sich am Samstag nach Süden aus, die Niederschläge wandern mit und gehen ab der Mitte mehr und mehr in Schnee über, wie der DWD vorhersagt. Die Höchstwerte liegen tagsüber zwischen minus einem Grad in Schleswig-Holstein bis plus sieben Grad in Südostbayern. Nachts muss dann überall mit Frost gerechnet werden.

Schnee im Süden bis ins Tiefland

In der Nacht kann sich im Süden bis ins Tiefland eine dünne Schneeschicht bilden: «Direkt an den Alpen kann diese auch etwas üppiger ausfallen», sagt Trippler.

Das beste Karnevalswetter wird für Sonntag erwartet: Es bleibt meist trocken, vereinzelt scheint die Sonne. Die Temperaturen liegen allerdings nur noch zwischen minus zwei bis plus fünf Grad.«Eine dicke Jacke, Schal, Mütze und Handschuhe empfehlen sich bei einem Aufenthalt im Freien», erklärt der DWD-Meteorologe.

Glatteisgefahr ab der Nacht zum Montag

In der Nacht zum Montag breitet sich Niederschlag Richtung Osten aus. Zunächst ist es Schnee, der in tiefen Lagen im Westen in Regen übergeht. Es besteht Glatteisgefahr bei Tiefstwerten von plus zwei Grad im Westen bis minus acht Grad im Osten.


Bildnachweis: © Thomas Banneyer/dpa
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