9. Juli 2026 / Aus aller Welt

Säugling geschüttelt? Baby in Husum in Lebensgefahr

In Husum schwebt ein sieben Monate alter Säugling nach einem Notfall in Lebensgefahr. Die Polizei ermittelt gegen die Eltern wegen des Verdachts auf versuchten Totschlag.

Ein sieben Monate alter Säugling schwebt in Lebensgefahr. (Symbolbild)

Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln in Schleswig-Holstein gegen ein Elternpaar aus Husum wegen versuchten Totschlags an ihrem Säugling. Wie die Polizei mitteilte, besteht der Verdacht, dass das Baby geschüttelt worden sei. Der sieben Monate alte Junge befinde sich in einem Krankenhaus im Koma und schwebe in Lebensgefahr.

Nach Angaben der Polizei sind die Untersuchungen bislang aber nicht abgeschlossen. «Insbesondere sind noch rechtsmedizinische Gutachten erforderlich», hieß es in einer Mitteilung.

Verletzungen werden im Krankenhaus festgestellt

Der Vorfall ereignete sich den Angaben zufolge am Montagabend, als die Besatzung eines Rettungshubschraubers zu dem Notfall gerufen wurde, bei dem der Säugling wiederbelebt werden musste. Der Junge sei im Anschluss in eine Klinik nach Heide geflogen worden. Dort seien die Verletzungen festgestellt worden, die auf ein Schütteltrauma hindeuteten.

Ermittelt werde gegen die 20 Jahre alte Mutter und den 25 Jahre alten Vater des Babys. Beide Elternteile seien bisher nicht als Beschuldigte von Straftaten in Erscheinung getreten.


Bildnachweis: © Boris Roessler/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Neue Radservicestation am Ludgeriplatz
Allgemein

Luftpumpe und Werkzeug stehen kostenlos zur Verfügung / Haus der Nachhaltigkeit übernimmt Instandhaltung

weiterlesen...
Paläoaquarium macht Urzeit-Meere digital erlebbar
Bildung & Wissenschaft

Spende der Sparkasse Münsterland Ost ermöglicht neuen Höhepunkt für Ausstellung im LWL-Museum für Naturkunde

weiterlesen...

Neueste Artikel

Wie Ebola-Patienten auf Isolierstationen behandelt werden
Aus aller Welt

Rund 50 Fachleute sind nötig, um einen einzigen Ebola-Patienten in einer Klinik in Deutschland zu versorgen. Die Arbeit mit Schutzanzügen ist wahnsinnig komplex. Fehler dürfen nicht passieren.

weiterlesen...
Weiterer amerikanischer Ebola-Patient jetzt in Deutschland
Aus aller Welt

Wieder hat sich ein US-Mediziner im Kongo mit dem gefährlichen Ebola-Virus angesteckt, wieder geht es zur Behandlung nach Deutschland. Diesmal übernimmt eine andere Isolierstation den Fall.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Wie Ebola-Patienten auf Isolierstationen behandelt werden
Aus aller Welt

Rund 50 Fachleute sind nötig, um einen einzigen Ebola-Patienten in einer Klinik in Deutschland zu versorgen. Die Arbeit mit Schutzanzügen ist wahnsinnig komplex. Fehler dürfen nicht passieren.

weiterlesen...
Weiterer amerikanischer Ebola-Patient jetzt in Deutschland
Aus aller Welt

Wieder hat sich ein US-Mediziner im Kongo mit dem gefährlichen Ebola-Virus angesteckt, wieder geht es zur Behandlung nach Deutschland. Diesmal übernimmt eine andere Isolierstation den Fall.

weiterlesen...