Nach dem Fund eines toten Babys im brandenburgischen Müllrose sind die zwei zunächst festgenommenen Menschen wieder auf freiem Fuß. «Die rechtsmedizinische Untersuchung des Leichnams hat keine Hinweise auf Gewalteinwirkung oder sonstige todesursächliche Fremdeinwirkung auf den Säugling ergeben», teilte die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) nach der Obduktion des Kindes mit. Der rund vier Monate alte Junge war am Montag im Hausflur eines Mehrfamilienhauses in der Innenstadt gefunden worden. Daraufhin seien zwei Personen – mutmaßlich die Eltern im Alter von 34 und 39 Jahren – zunächst festgenommen worden, wie die Polizeidirektion Ost mitgeteilt hatte. «Nach derzeitigem Ermittlungsstand besteht gegen die Beschuldigten kein dringender Tatverdacht wegen einer Straftat, die ursächlich für den Tod des Säuglings gewesen sein könnte», heißt es von der Staatsanwaltschaft. Unklar bleibt demnach, wann und wie der Säugling gestorben ist, der Anfang Februar in dem Haus geboren worden sein soll. «Die Ermittlungen zur Klärung der Todesumstände werden unabhängig von der Freilassung der Beschuldigten weiterhin geführt.» Weitere Auskünfte seien aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes sowie aus ermittlungstaktischen Gründen nicht möglich, so die Staatsanwaltschaft.
Bildnachweis: © Soeren Stache/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Festgenommene nach Fund von totem Baby wieder frei
Eine Obduktion hat keine Hinweise auf Gewalt ergeben: Ein rund vier Monate alter Junge ist tot in einem Hausflur in Müllrose gefunden worden. Woran er starb, ist weiter unklar.
Meistgelesene Artikel
Mehr als 140 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler treiben in der „FFB PreFab“ bereits die industrienahe Fertigung von Batteriezellen voran.
- 19. Juni 2026
Neue Radservicestation am Ludgeriplatz
Luftpumpe und Werkzeug stehen kostenlos zur Verfügung / Haus der Nachhaltigkeit übernimmt Instandhaltung
- 21. Juni 2026
Paläoaquarium macht Urzeit-Meere digital erlebbar
Spende der Sparkasse Münsterland Ost ermöglicht neuen Höhepunkt für Ausstellung im LWL-Museum für Naturkunde
Neueste Artikel
- 16. Juli 2026
Nur jede und jeder Zehnte nutzt gar keine Emojis
Lachen, Herzen, Zwinkern: Emojis werden in Chats häufig benutzt. Die Gen-Z sendet sie fast immer, Boomer tun es seltener. Viele sind unsicher, was manche bedeuten. Eine aktuelle Bitkom-Umfrage dazu.
- 16. Juli 2026
Wegen Hitze und Trockenheit Debatte um Wasserverbrauch
Einfach mal die Blumen gießen? In Teilen Europas ist das nicht mehr so einfach. In Deutschland wächst die Debatte über den Umgang mit knappem Wasser.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 16. Juli 2026
Nur jede und jeder Zehnte nutzt gar keine Emojis
Lachen, Herzen, Zwinkern: Emojis werden in Chats häufig benutzt. Die Gen-Z sendet sie fast immer, Boomer tun es seltener. Viele sind unsicher, was manche bedeuten. Eine aktuelle Bitkom-Umfrage dazu.
- 16. Juli 2026
Wegen Hitze und Trockenheit Debatte um Wasserverbrauch
Einfach mal die Blumen gießen? In Teilen Europas ist das nicht mehr so einfach. In Deutschland wächst die Debatte über den Umgang mit knappem Wasser.











