Papst Franziskus hat mit einer offenbar kurzfristigen Planänderung nach einem Gemeindebesuch auf seiner Kanada-Reise für Aufregung gesorgt. Der 85-Jährige wurde am Montagabend (Ortszeit) in seinem Rollstuhl aus dem Gotteshaus in der westkanadischen Stadt Edmonton geschoben, wo er zuvor für ein Treffen mit einer Kirchengemeinde aus Katholiken und Ureinwohnern war. Anscheinend wollte das Oberhaupt der katholischen Kirche aber noch Gläubige und Besucher begrüßen, die hinter einer Absperrung des eingezäunten Geländes standen. Verfolgt von einer Menschentraube aus Journalisten wurde er zu den jubelnden Leuten geschoben, die ihm etwa «Francis, we love you» (Franziskus, wir lieben dich) zuriefen. Die Sicherheitskräfte versuchten unterdessen, die Lage im Griff zu behalten. Mit einem Grinsen und aus seinem Auto winkend fuhr er anschließend davon. Der zentrale Anlass der mehrtägigen Reise des Argentiniers ist, die Ureinwohner Kanadas zu treffen und für Gewalt und Missbrauch an katholischen Internaten bei ihnen um Vergebung zu bitten.
Bildnachweis: © Johannes Neudecker/dpa
Copyright 2022, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Papst Franziskus büxt im Rollstuhl aus
Ein schweißtreibender Moment für die Sicherheitskräfte: Bei seinem Besuch in Kanada macht das Oberhaupt der katholischen Kirche einen kurzen, nicht geplanten Abstecher - und das auch noch im Rollstuhl.
Meistgelesene Artikel
- 18. November 2025
Musik, Talk und jede Menge Kohle
Adam Riese empfängt Reinhold Beckmann, Corinna Bilke und Adolf Winkelmann
- 20. November 2025
17 Meter hohe Weihnachtstanne schmückt den Prinzipalmarkt
65 Jahre alter Baum der Familie Israel kam per Tieflader aus Hiltrup in die Innenstadt
- 17. November 2025
Ausstellung "Vor 50 Jahren – Münster 1975" endet am 23. November
Dein Münster informiert
Neueste Artikel
- 14. Dezember 2025
Eine Tote und drei Verletzte bei Feuer in Wohnhaus
Bei einem Brand in Sachsen kommt eine 81-Jährige ums Leben. Auch ein Kleinkind ist unter den Verletzten.
- 14. Dezember 2025
Messerangriff: Mutter und zwei Kinder auf Intensivstation
Nach dem Messerangriff auf eine Familie in Bergkamen werden die Mutter und zwei Kinder weiter intensivmedizinisch behandelt. Lebensgefahr besteht laut Staatsanwaltschaft nicht.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 14. Dezember 2025
Eine Tote und drei Verletzte bei Feuer in Wohnhaus
Bei einem Brand in Sachsen kommt eine 81-Jährige ums Leben. Auch ein Kleinkind ist unter den Verletzten.
- 14. Dezember 2025
Messerangriff: Mutter und zwei Kinder auf Intensivstation
Nach dem Messerangriff auf eine Familie in Bergkamen werden die Mutter und zwei Kinder weiter intensivmedizinisch behandelt. Lebensgefahr besteht laut Staatsanwaltschaft nicht.











