Von wegen goldener Oktober - die Sonne macht sich am Sonntag in vielen Teilen von Deutschland rar. Vielerorts dominieren durchziehende Wolkenfelder, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mitteilte. Am meisten Sonnenschein gibt es demnach im Norden und Nordosten, am Nachmittag auch im äußersten Osten. Immerhin bleibt es den Vorhersagen zufolge überall trocken bei Tageshöchstwerten zwischen 9 und 16 Grad. Im äußersten Südwesten könnten es auch 18 Grad werden. In der Nacht zum Sonntag hatte es in der Osthälfte von Deutschland verbreitet leichten Frost gegeben. Den niedrigsten Wert habe die Station Barth in Mecklenburg-Vorpommern gemessen mit minus 4,7 Grad, sagte der DWD-Meteorologe Sebastian Schappert. In Trollenhagen - ebenfalls Mecklenburg-Vorpommern - seien es minus 4,6 Grad gewesen, in Deutschneudorf-Brüderwiese im Erzgebirge minus 4,5 Grad. Dies seien in Deutschland durchaus übliche Werte für diese Jahreszeit, sagte Schappert. In der Nacht zum Montag wird nur noch vereinzelt im Osten sowie im südöstlichen Bergland gebietsweise leichter Frost zwischen 0 und -2 Grad erwartet, wie der DWD mitteilte. Von Westen her werde die Bewölkung dichter, im Laufe der zweiten Nachthälfte könne dort leichter Regen einsetzen. Im äußersten Westen kühlt sich die Luft auf 12 Grad ab. Zum Wochenstart ist der Himmel den Prognosen zufolge überwiegend stark bewölkt. Im Umfeld von Oder und Neiße sowie im äußersten Südosten könne anfangs noch die Sonne raus schauen. Im Tagesverlauf setzt dann in weiten Teilen des Landes leichter Regen ein, der im Westen am Nachmittag in Schauer übergeht, wie der DWD mitteilte. Auch kurze Gewitter seien nicht ausgeschlossen. Die Höchstwerte liegen zwischen 11 Grad in Vorpommern und 19 Grad am Niederrhein.Nur noch leichter Frost im Osten in der kommenden Nacht
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Oktoberwochenende eher trüb als golden
Trocken, aber oft grau: Der Oktober bringt am Sonntag vielerorts dichte Wolken und nur vereinzelt Sonne. Wie wird das Wetter zum Wochenstart?
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