Die Stadt Nürnberg macht zur Einsparung von Energie drei ihrer vier Hallenbäder in den Sommermonaten vorübergehend dicht. Das kündigte der städtische Eigenbetrieb NürnbergBad am Freitag an. Gleichzeitig werde die Badesaison in den Nürnberger Freibädern bis zum 25. September verlängert, hieß es in einer Mitteilung weiter. Die durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine verursachte Energiekrise verlange nach deutlichen Sparmaßnahmen. «Wir müssen uns auf mögliche Einschränkungen der Gasversorgung rechtzeitig vorbereiten», sagte Nürnbergs Oberbürgermeister Marcus König (CSU). Die Nürnberger Hallen- und Freibäder brauchen im Jahr 9,4 Millionen Kilowattstunden Fernwärme und etwa 800.000 Kilowattstunden Gas. Durch die Bäderschließung für 72 Tage mache NürnbergBad Wärmeenergie für 383 Haushalte oder rund 1500 Menschen in der Stadt frei sowie Strom für 789 Haushalte oder 3100 Menschen. Da auch die Freibäder derzeit ohne zusätzliche Beckenbeheizung laufen, sei eine Gesamtenergieeinsparung von 1,3 Gigawattstunden möglich.
Bildnachweis: © Daniel Karmann/dpa
Copyright 2022, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Nürnberg macht drei von vier Hallenbädern dicht
Die Stadt Nürnberg rechnet es vor. Die vorübergehnde Bäderschließung für 72 Tage spart Wärmeenergie für 383 Haushalte sowie Strom für 789 Haushalte ein.
Meistgelesene Artikel
- 1. August 2026
Partielle Sonnenfinsternis über Münster
Vortrag im LWL-Planetarium
- 1. August 2026
Schon jetzt mehr Blitze als 2025 insgesamt
Vergangenes Jahr war außergewöhnlich blitzarm. Das kann man von 2026 nicht behaupten - allerdings gibt es große regionale Unterschiede.
- 31. Juli 2026
Dürre in Bulgarien bringt Mammutknochen ans Licht
Millionen Europäer stöhnen in der unsäglichen Hitze. Doch Bulgariens Archäologen freuen sich: Der niedrige Wasserstand der Donau enthüllt Mammutreste.
Neueste Artikel
Polizei Münster sucht Zeugen
- 17. August 2026
Langzeitstudie: Ton im Straßenverkehr wird immer rauer
Die Aggressivität im Straßenverkehr nimmt einer Umfrage zufolge zu - nicht nur unter Autofahrern.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 17. August 2026
Langzeitstudie: Ton im Straßenverkehr wird immer rauer
Die Aggressivität im Straßenverkehr nimmt einer Umfrage zufolge zu - nicht nur unter Autofahrern.
- 17. August 2026
Kampf gegen Feuer in Belgien - Weiter Bangen auch in NRW
Das Feuer aus Belgien rückt nicht weiter Richtung Monschau in der Eifel vor. Von Normalität ist man aber dennoch weit weg, das Bangen bleibt. Rufe und Forderungen aus und an die Politik werden laut.











