7. Juli 2026 / Aus aller Welt

Nach Monaco-Explosion: Verdächtige tot in Ukraine gefunden

Eine Explosion mit mehreren Verletzten erschütterte vergangene Woche das Fürstentum Monaco. Eine Spur führte nach Deutschland. Nun wurde die Tatverdächtige tot in der Ukraine gefunden.

Nach der Flucht in die Ukraine ist eine für die Explosion in Monaco tatverdächtige Frau tot aufgefunden worden. (Archivbild)

Nach der Explosion in Monaco mit drei Schwerverletzten haben Behörden in der Ukraine eine gesuchte Frau tot aufgefunden. Der Leichnam sei mit Hilfe der Aussage eines Verdächtigen entdeckt worden, teilte der ukrainische Geheimdienst SBU mit. Die Frau habe eine Schussverletzung am Kopf gehabt. Es seien auch Pistolenhülsen gefunden worden.

Die Polizei habe zwei Tatverdächtige festgenommen. Einer von ihnen sei Angehöriger des Militärgeheimdienstes HUR, der andere ein Ex-Mitarbeiter von Sicherheitsorganen. Der Mitteilung zufolge haben die ukrainischen Behörden alle Informationen bereits den Ermittlern im Fürstentum Monaco übermittelt.

Vergangener Mittwoch in die Ukraine eingereist

Am Montag vergangener Woche waren in Monaco drei Menschen durch eine Explosion schwer verletzt worden. Nach Medienberichten handelte es sich um einen aus der Ukraine stammenden Millionär, dessen Lebensgefährtin und einen Sohn des Paares. Interpol fahndete wegen versuchter Tötung und einer Sprengstofftat nach der Frau. Dabei durchsuchten die Beamten auch eine von ihr angemietete Wohnung im Main-Taunus-Kreis in Deutschland.

Den Angaben zufolge reiste die Frau am vergangenen Mittwoch in die Ukraine ein. Anschließend habe sie Kontakt zu Familienmitgliedern und den Tatverdächtigen gehabt. Diese hätten Geld auf ihr Konto und in Kryptogeldbörsen überwiesen.


Bildnachweis: © Philippe Magoni/AP/dpa
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