21. Februar 2026 / Aus aller Welt

Mehrere Pottwale in Dänemark gestrandet

Schon zum dritten Mal in diesem Jahr stranden Pottwale in Dänemark. Auf dem Weg nach Süden haben sich die Tiere vermutlich verirrt.

In Dänemark sind mehrere Wale gestrandet.

Vor der dänischen Insel Fanø sind mehrere Pottwale gestrandet. Die Tiere wurden der Nachrichtenagentur Ritzau zufolge zwischen Fanø und der Halbinsel Skallingen entdeckt. «Es ist sehr wichtig, dass sich Bürgerinnen und Bürger von dem Gebiet fernhalten und Absperrungen respektieren», sagte der dänische Umweltminister Magnus Heunicke laut Ritzau am Freitag. «Störungen können die Tiere stressen und eine Rettung erschweren.» 

Die Behörden sind vor Ort, um sich ein Bild von der Situation zu machen. Die genaue Anzahl der Wale war am Samstag zunächst unklar. Unter Berufung auf die dänische Umweltbehörde berichtete Ritzau am Nachmittag schließlich von fünf Pottwalen. Drei Tiere seien demnach tot, ein Wal lebe noch. Der Zustand des fünften Wales ist den Angaben nach derzeit unbekannt, da die Behörden das Tier nicht erreichen konnten.

Der Nachrichtenagentur Ritzau und dem Fernsehsender DR zufolge ist noch ungewiss, wie viele Wale gestrandet sind. Am Freitag war laut Ritzau von vier Pottwalen die Rede, am Samstagvormittag gab es jedoch Berichte über fünf oder sechs gesichtete Tiere. Gestrandet seien ersten Angaben nach sowohl lebende als auch tote Wale.

Es ist bereits das dritte Mal in diesem Jahr, dass Pottwale in Dänemark stranden. Vor drei Wochen tauchte ein fast 14 Meter langes Tier an einem Strand in Nordjütland auf. Wenige Tage später wurde ein weiterer Pottwal auf einer Sandbank in der Nähe der Stadt Esbjerg entdeckt. Vor den aktuellen Vorfällen war Ritzau zufolge zuletzt vor zehn Jahren ein Pottwal in Dänemark gestrandet.

Zu dieser Jahreszeit wandern männliche Wale laut der dänischen Umweltschutzbehörde aus den kalten Gewässern der Arktis in wärmere Gebiete südlich von England. Manchmal verirren sie sich dabei und geraten in flachere Gewässer.


Bildnachweis: © Mads Claus Rasmussen/Ritzau Scanpix/AP/dpa
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