Erste Trümmerteile der abgestürzten pakistanischen Frachtmaschine der Cargo-Airline K2 Airways sind im Arabischen Meer gefunden worden. Keine Spur dagegen von der Besatzung: Die Suche nach den fünf Crewmitgliedern dauere weiter an, hieß es am späten Mittwochabend in einer Mitteilung der pakistanischen Flughafenbehörde bei X. Einheiten der Marine hätten die Flugzeugteile nach zwölfstündiger Suche identifiziert und vor der pakistanischen Küstenstadt Ormara gefunden, hieß es. Die wegen des eingesetzten Monsuns aufgepeitschte See erschwere seit Beginn der Rettungsaktion die Suche, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur von der pakistanischen Luftfahrtbehörde. Die Airline K2 Airways veröffentlichte eine Stellungnahme auf Facebook, in der sie die fünf Crewmitglieder landesüblich namentlich identifizierte und angab, mit den Behörden zu kooperieren: «Wir beten weiterhin inständig für die Sicherheit unserer Kollegen.» Der pakistanische Premierminister Shehbaz Sharif hatte sich bestürzt über den tragischen Vorfall geäußert und in einer Stellungnahme den Familien der Besatzungsmitglieder sein Beileid ausgedrückt. Am Dienstagabend war das Flugzeug zunächst vom Radar der Flugsicherung verschwunden. Noch kurz vorher habe die Crew von Navigationsproblemen gesprochen, schrieb die pakistanische Flughafenbehörde in einer Stellungnahme - die Maschine habe stark an Höhe verloren. Die Boeing 737 war vom Küstenemirat Schardscha in den Vereinigten Arabischen Emiraten in die pakistanische Hafenmetropole Karachi unterwegs. K2 Airways ist ein Privatunternehmen und wurde nach eigenen Angaben 2018 gegründet.«Beten für unsere Kollegen»
Navigationsprobleme gemeldet, dann verschwunden
Bildnachweis: © Uncredited/Pakistan Navy/AP/dpa
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Marine sammelt Trümmerteile von Boeing ein - Suche nach Crew
Eine pakistanische Frachtmaschine stürzt ins Arabische Meer. Nach zwölf Stunden Suche werden erste Trümmerteile gefunden. Was ist mit der Crew?
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