Ein seit Anfang des Jahres vermisster Arzt aus Gerolstein ist Opfer eines Gewaltverbrechens geworden. Die Polizei habe die Leiche des 53-Jährigen am Dienstag in einem Waldstück in der Vulkaneifel bei Rockeskyll gefunden, teilte Oberstaatsanwalt Eric Samel am Mittwochabend in der ZDF-Sendung «Aktenzeichen XY... Ungelöst» mit. Eine Obduktion habe bestätigt, dass es sich um den Vermissten handele. Er sei «Opfer eines vorsätzlichen und brutal ausgeführten Tötungsdelikts» geworden, sagte Samel. Die Ermittler gingen von einer Beziehungstat aus. «Aufgrund einiger ganz konkreter Indizien und auch Zeugenhinweisen suchen wir den Täter im engen persönlichen Umfeld» des Opfers, sagte er weiter. Die Leiche wurde sechs Kilometer entfernt von dem Wohnort des Getöteten gefunden. Nach der Ausstrahlung des Falls bei «Aktenzeichen XY... Ungelöst» seien bisher rund ein Dutzend Hinweise eingegangen, teilte die Trierer Polizei am Donnerstag mit. Mit einem am vergangenen Sonntag gestarteten Fahndungsaufruf lägen nun knapp 30 Hinweise vor. «Sie werden alle in die Ermittlungen einbezogen. Wie stichhaltig sie sind, das muss sich noch zeigen», sagte ein Sprecher. Der Arzt war am 30. Dezember 2022 zuletzt an seiner Arbeitsstelle im Krankenhaus in Daun gesehen worden. Sein Auto wurde Anfang Januar völlig ausgebrannt auf einem Forstweg zwischen Greimerath und Wittlich im Kreis Bernkastel-Wittlich gefunden. Von der Leiche gab es lange keine Spur.
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Leiche des vermissten Arztes aus Gerolstein gefunden
Der Arzt sei Opfer eines vorsätzlichen Tötungsdelikts geworden, so die Staatsanwaltschaft. Seit Monaten war er vermisst worden. War es eine Beziehungstat?
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