Im Norden Chinas ist die Zahl der Toten nach heftigen Regenfällen auf mindestens 30 gestiegen. In der Nähe der chinesischen Hauptstadt Peking sind Medienberichten zufolge mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen. Außerdem würden 18 Menschen in der Stadt Baoding in der nordchinesischen Provinz Hebei vermisst, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua unter Berufung auf örtliche Behörden. Mehr als eine Million Menschen waren demnach von den Überschwemmungen betroffen, über 600.000 wurden evakuiert. Die extremen Regenfälle waren eine Folge des Tropensturms «Doksuri», die vor allem die chinesische Hauptstadt Peking und die angrenzende Provinz Hebei trafen. Straßen verwandelten sich in reißende Flüsse mit Schlammmassen, geparkte Autos wurden von den Fluten mitgerissen. Peking hatte in den vergangenen Tagen die stärksten Regenfälle seit Beginn der Aufzeichnungen vor 140 Jahren erlebt. Zuletzt war die Rede von mindestens 20 Toten allein rund um Peking. In den Sommermonaten kommt es in China immer wieder zu starken Regenfällen und Überschwemmungen, die viele Menschenleben fordern. Experten warnen, dass solche Ereignisse durch den Klimawandel häufiger und heftiger werden könnten.
Bildnachweis: © Gu Jingkun/Xinhua/AP/dpa
Copyright 2023, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Heftige Regenfälle in China: Zahl der Toten steigt
Der Tropensturm «Doksuri» brachte extreme Regenfälle in den Norden Chinas. Die Zahl der Toten steigt, noch immer werden Menschen vermisst.
Meistgelesene Artikel
- 8. Januar 2026
Explosion am frühen Morgen - Drei Tote nach Haus-Einsturz
Lange wird nach einer Familie gesucht, dann ist klar: Vater, Mutter und Kind sind in den Trümmern ihres Hauses ums Leben gekommen. Viele Hintergründe der Explosion sind noch unklar.
- 2. Januar 2026
Feuerwehr Münster wurde mit Silvesterraketen beschossen
Mit Ausnahme des Zwischenfalls vergleichsweise ruhige Silvesternacht / Stadtrat Wolfgang Heuer dankt den Einsatzkräften
- 22. Dezember 2025
Wochenmarkt auf dem Domplatz Heiligabend und Silvester kürzer geöffnet
Einige Stadtteilmärkte mit Feiertagsverschiebungen / Märkte in Wolbeck und Gremmendorf fallen aus
Neueste Artikel
- 19. Januar 2026
Kliniken: Zwei Babys nach ungeklärtem Vorfall in Israel tot
In einer Betreuungseinrichtung in einem mehrheitlich ultraorthodoxen Viertel in Jerusalem ereignet sich eine Katastrophe. Etliche Kinder kommen in Krankenhäuser.
- 19. Januar 2026
Kind stirbt bei Unfall in Berliner Kita
In einer Berliner Kita ist ein Kind bei einem Unfall ums Leben gekommen. Polizei und Feuerwehr waren mit großem Einsatz vor Ort, doch jede Hilfe kam zu spät.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 19. Januar 2026
Kliniken: Zwei Babys nach ungeklärtem Vorfall in Israel tot
In einer Betreuungseinrichtung in einem mehrheitlich ultraorthodoxen Viertel in Jerusalem ereignet sich eine Katastrophe. Etliche Kinder kommen in Krankenhäuser.
- 19. Januar 2026
Kind stirbt bei Unfall in Berliner Kita
In einer Berliner Kita ist ein Kind bei einem Unfall ums Leben gekommen. Polizei und Feuerwehr waren mit großem Einsatz vor Ort, doch jede Hilfe kam zu spät.












