Sie hatten keine Chance: Bei einem Frontalzusammenstoß auf der Bundesstraße 27 im niedersächsischen Landkreis Göttingen sind eine 43-Jährige und ihre 14 Jahre alte Tochter ums Leben gekommen. Ein 41 Jahre alter Mann, der im gleichen Fahrzeug wie die beiden saß und zur Familie gehörte, wurde lebensgefährlich verletzt, wie die Polizei mitteilte. Ein 23-Jähriger war am Samstagabend mit seinem Wagen von der regennassen Fahrbahn abgekommen und in die Großraumlimousine im Gegenverkehr hineingefahren. Der junge Mann wurde bei dem Unfall bei Ebergötzen schwer verletzt und ebenso wie der 41-Jährige in ein Krankenhaus gebracht. Das Fahrzeug, in dem Mutter, Tochter und der 41-Jährige unterwegs waren, wurde über die Schutzplanke katapultiert und stürzte eine mehrere Meter tiefe Böschung hinab, wie die Polizei weiter mitteilte. Die beiden Frauen starben noch am Unfallort. Ob es sich bei dem 41-Jährigen um den Vater des Mädchens handelte, konnte eine Polizeisprecherin am Montag zunächst nicht sagen. Wer in der Limousine am Steuer saß, war noch unklar - ebenso, warum der 23-Jährige die Kontrolle über sein Auto verlor. Für die umfangreichen Rettungs- und Bergungsarbeiten und die Unfallaufnahme war die vierspurige Bundesstraße bis zum Sonntag gegen 3.00 Uhr in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt. Der Unfall war gegen 18 Uhr passiert. Der Wagen des 23-Jährigen wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Göttingen beschlagnahmt.
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Frontalzusammenstoß auf der B27 - Mutter und Tochter tot
Ein 23-Jähriger kommt in den Gegenverkehr und prallt dort mit einem Fahrzeug zusammen. Eine Mutter und ihre Tochter darin sterben. Ein weiteres Familienmitglied kämpft um sein Leben.
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