18. September 2022 / Aus aller Welt

Erdbeben der Stärke 6,8 erschüttert Taiwan

Das Epizentrum liegt im Südosten des Landes. Es war bereits das zweite Beben in zwei Tagen. Es gibt mindestens einen Toten und etliche Verletzte.

Feuerwehrleute bei der Suche nach Verschütteten in einem eingestürzten Wohnhaus nach dem Erdbeben im Osten Taiwans.

Ein Erdbeben der Stärke 6,8 hat in Taiwan Häuser einstürzen lassen und weitere Schäden verursacht. Ein Arbeiter kam in einem Zementwerk ums Leben, als er von einem herabstürzenden Staubfilter getroffen wurde, wie das Krisenzentrum in Taipeh am Sonntag mitteilte. Das Epizentrum lag 42 Kilometer nördlich von Taitung im Südosten Taiwans, wie die Behörden berichteten. Häuser und Straßen wurden beschädigt. In Yuli stürzte eine Brücke ein.

Mehrere Menschen wurden in einem eingestürzten dreistöckigen Supermarkt im östlichen Landkreis Hualien eingeschlossen. Vier konnten verletzt geborgen und ins Krankenhaus gebracht werden. Erdrutsche blockierten Straßen. Der Bahnverkehr wurde vorübergehend ausgesetzt. Ein Zug entgleiste in Taitung, nachdem eine Plattform eingestürzt war. Aufzüge in hohen Gebäuden stoppten.

Japan löste vorübergehend eine Tsunami-Warnung für Okinawa und andere südlich gelegene Inseln aus. Das Beben trat in nur sieben Kilometer Tiefe auf, wodurch die Intensität stärker war. Es war bereits das zweite in zwei Tagen. Am Samstag hatte es in Taiwan schon Erdstöße der Stärke 6,4 gegeben. Mehrere Nachbeben folgten. Die Insel ist besonders erdbebengefährdet.


Bildnachweis: © -/Hualien County Fire Department/AP/dpa
Copyright 2022, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Schwerer Verkehrsunfall auf Hammer Straße
Polizeimeldungen

Polizei Münster meldet: Drei Personen zum Teil schwer verletzt

weiterlesen...
Der größte Ammonit der Welt heißt jetzt "Seppi"
Bildung & Wissenschaft

Publikum wählt Namen für Exponat im LWL-Museum für Naturkunde

weiterlesen...

Neueste Artikel

Oberleitung reißt – ICE-Passagiere sitzen stundenlang fest
Aus aller Welt

Ein ICE bleibt liegen, die Oberleitung kracht auf den Zug. Zwei Passagiere kollabieren und die Rettung dauert. Was ist auf der Bahnstrecke Berlin-München geschehen?

weiterlesen...
Gestrandeter Wal atmet schwächer
Aus aller Welt

Der gestrandete Buckelwal reagiert nicht auf erneute Mobilisierungsversuche und atmet inzwischen schwächer. Ob eine neu beobachtete Zwischenatmung ein baldiges Ableben andeutet, ist noch unklar.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Oberleitung reißt – ICE-Passagiere sitzen stundenlang fest
Aus aller Welt

Ein ICE bleibt liegen, die Oberleitung kracht auf den Zug. Zwei Passagiere kollabieren und die Rettung dauert. Was ist auf der Bahnstrecke Berlin-München geschehen?

weiterlesen...
Gestrandeter Wal atmet schwächer
Aus aller Welt

Der gestrandete Buckelwal reagiert nicht auf erneute Mobilisierungsversuche und atmet inzwischen schwächer. Ob eine neu beobachtete Zwischenatmung ein baldiges Ableben andeutet, ist noch unklar.

weiterlesen...