Beim Einsturz einer Goldmine im Sudan sind Dutzende Bergarbeiter getötet worden. Die örtliche medizinische Hilfsorganisation Dar Hamar teilte mit, bislang seien 64 Tote bestätigt worden. Weitere 55 Menschen seien verletzt worden. Das Unglück ereignete sich demnach bereits am Sonntag in der Region West-Kordofan im Westen des Landes. Nach Angaben des Notfalldienstes der nahe gelegenen Stadt Annuhud stürzten sechs nebeneinanderliegende Schächte ein. Der Notfalldienst ging in einem vorläufigen Bericht von mindestens 60 bis 70 Opfern aus. Die genaue Zahl sei jedoch noch unklar. Arbeiter, die sich retten konnten, berichteten von lebend verschütteten Kameraden. Die Rettungsarbeiten werden durch die Tiefe der Schächte sowie fehlende Spezialkräfte und technische Ausrüstung erschwert. Die Region wird von der paramilitärischen Miliz Rapid Support Forces (RSF) kontrolliert. Im Sudan herrscht seit April 2023 Krieg zwischen der RSF und der Armee. In den inzwischen knapp dreieinhalb Jahren des Krieges wurden Zehntausende Menschen getötet und mehr als 14 Millionen Menschen vertrieben. Der Krieg hat eine der schwersten humanitären Krisen weltweit ausgelöst.
Bildnachweis: © Jürgen Bätz/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Dutzende Tote bei Einsturz von Goldmine im Sudan
Unter lebensgefährlichen Bedingungen schürfen Menschen im vom Krieg gebeutelten Sudan nach Rohstoffen. Nun kam es zu einer Katastrophe mit vielen Toten.
Meistgelesene Artikel
- 16. September 2026
Kinderrechtefest 2026 im Südpark: Gemeinsam für die Rechte der Kinder
Mehr als 60 Einrichtungen und Organisationen beteiligen sich mit kostenfreien Mitmachaktionen sowie Spiel-, Sport- und Kreativangeboten.
- 16. September 2026
Fünftes naturkundliches Ehrenamtsforum
Naturforschung im LWL-Museum für Naturkunde erleben
- 24. September 2026
Coesfeld: 36-Jährige tödlich verletzt
Tatverdächtiger 43-jähriger Ehemann festgenommen / Polizei Münster richtet Mordkommission ein
Neueste Artikel
- 14. Oktober 2026
Eurojackpot: 120 Millionen Euro kommen aufs Girokonto
Eigentlich wollte ein 35-Jähriger gar keinen Tippschein abgeben. Dann änderte er kurzfristig seine Meinung – und gewann 120 Millionen Euro. Als der entscheidende Anruf kam, war er erst mal sprachlos.
- 14. Oktober 2026
Entführungsalarm am Flughafen: War es ein Tippfehler?
Ein defektes Funkgerät und ein womöglich falsch eingegebener Code: Ein Flugzeug wird bis Nürnberg von Eurofightern begleitet. Was mutmaßlich hinter dem Alarm steckte.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 14. Oktober 2026
Eurojackpot: 120 Millionen Euro kommen aufs Girokonto
Eigentlich wollte ein 35-Jähriger gar keinen Tippschein abgeben. Dann änderte er kurzfristig seine Meinung – und gewann 120 Millionen Euro. Als der entscheidende Anruf kam, war er erst mal sprachlos.
- 14. Oktober 2026
Entführungsalarm am Flughafen: War es ein Tippfehler?
Ein defektes Funkgerät und ein womöglich falsch eingegebener Code: Ein Flugzeug wird bis Nürnberg von Eurofightern begleitet. Was mutmaßlich hinter dem Alarm steckte.











