9. Juli 2026 / Aus aller Welt

Deutscher Urlauber stürzt in Südtirol zu Tode

Auf einem Höhenweg verliert ein 66 Jahre alter Mann das Gleichgewicht. Die Bergwacht und der Notarzt kommen zu spät. In der Region gab es schon mehrere Unglücke.

Beim Wandern in Südtirol ist ein 66 Jahre alter Deutscher tödlich verunglückt. (Archivbild)

Beim Wandern in Südtirol ist ein deutscher Urlauber tödlich verunglückt. Der 66 Jahre alte Mann geriet auf einem Höhenweg in der Nähe des 2243 Meter hohen Pretzkopfs ins Stolpern und stürzte etwa 300 Meter in die Tiefe, wie die italienische Bergwacht mitteilte. Der mit einem Hubschrauber zur Hilfe gerufene Notarzt konnte nur noch seinen Tod feststellen. Zu seiner Herkunft machten die Rettungskräfte keine Angaben. 

Der Urlauber war mit einem Begleiter auf dem Pfunderer Höhenweg unterwegs, einer beliebten Route in der norditalienischen Region nahe Sterzing. Die beiden Männer wollten in der Nähe auf einer nahegelegenen Alm übernachten. Von dort aus schlug der Begleiter nach dem Unglück am Mittwoch Alarm. Der Tote wurde mit einem Hubschrauber ins Tal geflogen. 

Der genaue Hergang des Unglücks war zunächst unklar. Die Polizei nahm - wie üblich in solchen Fällen - Ermittlungen auf. Auf dem Höhenweg kam es in den vergangenen Jahren mehrfach zu Unfällen, auch mit Todesopfern.


Bildnachweis: © Bernhard Krieger/dpa-tmn/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Neue Radservicestation am Ludgeriplatz
Allgemein

Luftpumpe und Werkzeug stehen kostenlos zur Verfügung / Haus der Nachhaltigkeit übernimmt Instandhaltung

weiterlesen...
Paläoaquarium macht Urzeit-Meere digital erlebbar
Bildung & Wissenschaft

Spende der Sparkasse Münsterland Ost ermöglicht neuen Höhepunkt für Ausstellung im LWL-Museum für Naturkunde

weiterlesen...

Neueste Artikel

Wie Ebola-Patienten auf Isolierstationen behandelt werden
Aus aller Welt

Rund 50 Fachleute sind nötig, um einen einzigen Ebola-Patienten in einer Klinik in Deutschland zu versorgen. Die Arbeit mit Schutzanzügen ist wahnsinnig komplex. Fehler dürfen nicht passieren.

weiterlesen...
Weiterer amerikanischer Ebola-Patient jetzt in Deutschland
Aus aller Welt

Wieder hat sich ein US-Mediziner im Kongo mit dem gefährlichen Ebola-Virus angesteckt, wieder geht es zur Behandlung nach Deutschland. Diesmal übernimmt eine andere Isolierstation den Fall.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Wie Ebola-Patienten auf Isolierstationen behandelt werden
Aus aller Welt

Rund 50 Fachleute sind nötig, um einen einzigen Ebola-Patienten in einer Klinik in Deutschland zu versorgen. Die Arbeit mit Schutzanzügen ist wahnsinnig komplex. Fehler dürfen nicht passieren.

weiterlesen...
Weiterer amerikanischer Ebola-Patient jetzt in Deutschland
Aus aller Welt

Wieder hat sich ein US-Mediziner im Kongo mit dem gefährlichen Ebola-Virus angesteckt, wieder geht es zur Behandlung nach Deutschland. Diesmal übernimmt eine andere Isolierstation den Fall.

weiterlesen...