16. November 2023 / Aus aller Welt

China: Mindestens 25 Tote nach Feuer in Bergwerksunternehmen

Mehr als 60 Menschen wurden Berichten zufolge aus einem brennenden Gebäude in der nordwestchinesischen Stadt Lüliang evakuiert - der Großteil musste im Krankenhaus behandelt werden.

Das verheerende Feuer brach Medienberichten zufolge in den Morgenstunden im zweiten Stock eines fünfstöckigen Gebäudes in der Stadt Lüliang aus.

Die Zahl der Toten bei einem Feuer im Gebäude eines Kohlebergwerksunternehmens in der nordwestchinesischen Provinz Shanxi ist auf mindestens 25 gestiegen.

Laut Berichten wurden bei den Rettungsarbeiten mehr als 60 Menschen in Sicherheit gebracht, der Großteil von ihnen kam ins Krankenhaus. Das Feuer soll nach Angaben der Behörden mittlerweile unter Kontrolle sein. Die Rettungsarbeiten seien jedoch weiterhin im Gange.  

Die genaue Ursache des Brandes war zunächst unklar. Wie chinesische Staatsmedien berichteten, brach das Feuer in den Morgenstunden im zweiten Stock eines fünfstöckigen Gebäudes in der Stadt Lüliang aus. Nach Angaben der Behörden wird die genaue Zahl der Opfer noch ermittelt.

Die Arbeitsbedingungen in Chinas Bergbauindustrie gelten als überaus gefährlich. Im vergangenen Jahr gab es offiziellen Zahlen zufolge 518 Unfälle in Minen. Die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt ist global ein Hauptförderer von Kohle.


Bildnachweis: © XinHua/dpa
Copyright 2023, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Musik, Talk und jede Menge Kohle
Genuss & Lifestyle

Adam Riese empfängt Reinhold Beckmann, Corinna Bilke und Adolf Winkelmann

weiterlesen...
17 Meter hohe Weihnachtstanne schmückt den Prinzipalmarkt
Kirche & Glauben

65 Jahre alter Baum der Familie Israel kam per Tieflader aus Hiltrup in die Innenstadt

weiterlesen...

Neueste Artikel

Abgetrennte Hände auf A45: Haftbefehl gegen Lebensgefährten
Aus aller Welt

Nach dem Fund abgetrennter Hände auf der A45 und einer Leiche bei Koblenz wurde gegen den Lebensgefährten der Frau Haftbefehl erlassen. Was die Ermittler bislang bekanntgeben.

weiterlesen...
37 Tote nach Überschwemmungen in Marokko
Aus aller Welt

Als an der marokkanischen Küste schwerer Regen niedergeht, stehen in Safi bald ganze Viertel unter Wasser. Die Behörden sprechen von «massiven Sturzfluten».

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Abgetrennte Hände auf A45: Haftbefehl gegen Lebensgefährten
Aus aller Welt

Nach dem Fund abgetrennter Hände auf der A45 und einer Leiche bei Koblenz wurde gegen den Lebensgefährten der Frau Haftbefehl erlassen. Was die Ermittler bislang bekanntgeben.

weiterlesen...
37 Tote nach Überschwemmungen in Marokko
Aus aller Welt

Als an der marokkanischen Küste schwerer Regen niedergeht, stehen in Safi bald ganze Viertel unter Wasser. Die Behörden sprechen von «massiven Sturzfluten».

weiterlesen...