17. November 2025 / Aus aller Welt

Bundespolizei beschlagnahmt 300 gefährliche Gegenstände

Messer, Reizgas und eine Nagelschere: Was die Bundespolizei bei ihren intensivierten Kontrollen an Bahnhöfen entdeckt hat.

Am Münchner Hauptbahnhof war Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) dabei. (Archivfoto)

Bei einem Schwerpunkteinsatz an zahlreichen Bahnhöfen hat die Bundespolizei am vergangenen Wochenende rund 300 gefährliche Gegenstände beschlagnahmt. Darunter seien zahlreiche Messer und Reizstoffsprühgeräte, teilte das Bundespolizeipräsidium mit. 

Angriff von hinten mit Nagelschere

Ein Beispiel dafür, wie auch vermeintlich ungefährliche Gegenstände als Tatwaffe dienen können, bot sich den Beamten laut einer Mitteilung am Düsseldorfer Hauptbahnhof dar. Dort stießen Einsatzkräfte den Angaben zufolge auf einen Mann mit erheblichen Verletzungen am Nacken. Später habe sich herausgestellt, dass er in einer S-Bahn unvermittelt mit einer Nagelschere in den Nackenbereich gestochen worden sei. Ein 25-jähriger Tatverdächtiger wurde laut Bundespolizei später festgenommen. 

Mehr als 11.000 Menschen kontrolliert

An dem Schwerpunkteinsatz von Freitag 18.00 Uhr bis Sonntag 06.00 Uhr an 41 Bahnhöfen beteiligten sich den Angaben zufolge rund 1.900 Beamtinnen und Beamte der Bundespolizei. Sie kontrollierten demnach in dem Zeitraum mehr als 11.600 Menschen und leiteten etwa 40 Ermittlungsverfahren wegen Gewaltdelikten sowie 140 Verfahren wegen Verstößen gegen das Waffengesetz ein. 

Bei einem entsprechenden Einsatz an 36 Bahnhöfen an einem Wochenende im Oktober hatten rund 1.000 Bundespolizisten etwa 60 Ermittlungsverfahren wegen Gewaltdelikten eingeleitet.


Bildnachweis: © Peter Kneffel/dpa
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