An Australiens Ostküste sind am Osterwochenende sieben Menschen im Meer ertrunken. Sechs Opfer kamen allein im Bundesstaat New South Wales ums Leben, darunter ein neunjähriger Junge. «Das ist die höchste Zahl an Ertrinkungsunfällen an Ostern, die wir in New South Wales je verzeichnet haben», zitierte der Sender 9News den Chef des Rettungsdienstes Surf Life Saving NSW, Steve Pearce. Er sprach von einem «absolut grauenvollen Wochenende». Der Neunjährige hatte am Sonntag einem Bericht der australischen ABC zufolge in South West Rocks zwischen Sydney und Brisbane auf vom Wasser umspülten Felsen gespielt, als er plötzlich zwischen den Steinen eingeklemmt wurde. Einsatzkräfte hätten noch versucht, den Jungen zu befreien - er sei aber noch am Unglücksort gestorben. Am Sonntag war zudem ein Angler auf einem Felsen im Süden von Sydney von Wellen ins Wasser gerissen worden und ertrunken. Ebenfalls in einem Vorort von Sydney wird ein 24-Jähriger nach einem ähnlichen Unfall am Karfreitag noch vermisst. Auch im südlichen Bundesstaat Victoria gab es ein Opfer: Eine Frau war nahe Phillip Island bei einem Spaziergang von Wellen ins Meer gespült worden. Rettungsteams waren seit Freitag immer wieder auch mit Rettungshubschraubern im Einsatz. Mehr als 100 in Not geratene Menschen seien lebend aus dem Meer gerettet worden, hieß es.Von Wellen ins Meer gerissen
Bildnachweis: © Jono Searle/AAP/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Bittere Osterbilanz: Sieben Menschen in Australien ertrunken
Viele Australier haben das lange Osterwochenende für Ausflüge ans Meer genutzt. Für sieben Menschen endete dies tödlich.
Meistgelesene Artikel
- 5. März 2026
Öffentlichkeitsfahndung nach sexuellem Missbrauch
Polizei Münster sucht Tatverdächtigen mit Phantombild
- 23. Februar 2026
Rentnerin fährt ins Wartezimmer des Lorenz & Schlotmann Kids Club
Kinderzahnärztliches Zentrum in Münster – Keine Verletzten
- 12. März 2026
Schwerer Verkehrsunfall auf Hammer Straße
Polizei Münster meldet: Drei Personen zum Teil schwer verletzt
Neueste Artikel
- 17. März 2026
Schwere Lungenkrankheit: Mette-Marit geht es schlechter
Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit leidet an einer Lungenkrankheit. Jetzt hat sich ihr Zustand laut dem Palast verschlechtert. Bei einem wichtigen royalen Termin ist sie deshalb wohl nicht dabei.
- 17. März 2026
Unbekannter erschießt zwei Menschen in Lokal
In den Morgenstunden betritt ein bewaffneter Unbekannter ein Lokal im hessischen Raunheim und schießt. Zwei Menschen überleben das Verbrechen nicht.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 17. März 2026
Schwere Lungenkrankheit: Mette-Marit geht es schlechter
Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit leidet an einer Lungenkrankheit. Jetzt hat sich ihr Zustand laut dem Palast verschlechtert. Bei einem wichtigen royalen Termin ist sie deshalb wohl nicht dabei.
- 17. März 2026
Unbekannter erschießt zwei Menschen in Lokal
In den Morgenstunden betritt ein bewaffneter Unbekannter ein Lokal im hessischen Raunheim und schießt. Zwei Menschen überleben das Verbrechen nicht.












