Der Bielefelder Hauptbahnhof ist nach einer Anschlagsdrohung wieder freigegeben. Bei der Suche mit Spürhunden seien keine verdächtigen Gegenstände gefunden worden, teilte die Polizei am Abend mit. Der Staatsschutz ermittelt. «Es wird wegen des Straftatbestands «Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten» ermittelt», hieß es. Zuvor hatten zahlreiche Einsatzkräfte am Nachmittag den Bielefelder Hauptbahnhof durchsucht, nachdem eine telefonische Drohung eingegangen war. Das Bahnhofsgebäude sowie der Bahnhofsvorplatz waren zeitweise gesperrt, der Bahnverkehr wurde umgeleitet. Eine Sprecherin der Bahn sagte um 21.00 Uhr, dass der Regelbetrieb auch des Fernverkehrs langsam wieder anlaufe, nachdem die Streckensperrung aufgehoben worden sei. Züge auf der Umleitungsstrecke würden diese aber zu Ende fahren, weiterhin sei vorerst noch mit Folgeverzögerungen zu rechnen. Am ersten Weihnachtsfeiertag gegen 15.30 Uhr hatte sich laut Polizei ein nicht identifizierter Anrufer «mit männlicher Stimme» bei der Leitstelle Bielefeld gemeldet und angedroht, mit einer nicht weiter beschriebenen Handlung «innerhalb der nächsten zehn Minuten» Menschen am Bahnhof zu gefährden. Gemeinsam mit der Bundespolizei sei umgehend nach dem Anruf die Entscheidung gefallen, das Bahnhofsgebäude sowie den Bahnhofsvorplatz zu sperren, erklärte eine Polizeisprecherin. Reisende seien schon zeitnah nicht mehr in dem von der Drohung betroffenen Areal gewesen. Die Polizei war mit einem größeren Aufgebot vor Ort. Der Fernverkehr zwischen Hannover und Hamm über Osnabrück wurde aufgrund der Durchsuchung umgeleitet. In Herford, Gütersloh und Bielefeld hielten die Züge vorübergehend nicht.
Bildnachweis: © Christian Müller/Wetfalennews/dpa
Copyright 2023, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Bielefelder Bahnhof wieder freigegeben
Eine Anschlagsdrohung löst einen Großeinsatz am Bielefelder Hauptbahnhof aus. Am Abend gibt es Entwarnung. Nun ermittelt der Staatsschutz.
Meistgelesene Artikel
Das Münsteraner Familienunternehmen freut sich auf die Fortsetzung der starken Partnerschaft
Rat beschließt Nachfolge von Klaus Ehling
Der zukünftige Träger wird noch i m Rahmen eines strukturierten Verfahrens des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien der Stadt Münster ausgewählt
Neueste Artikel
- 15. Juni 2026
Freibadsaison im Schaufenster Stadtgeschichte
Dein Münster informiert
- 15. Juni 2026
Mutmaßlicher Block-Kidnapper: «Die Kinder haben geweint»
Eine israelische Sicherheitsfirma soll die Block-Kinder im Auftrag ihrer Mutter entführt haben. Der Chef ist als Zeuge eine Schlüsselfigur in dem Prozess. Trugen die mutmaßlichen Entführer Waffen?
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 15. Juni 2026
Mutmaßlicher Block-Kidnapper: «Die Kinder haben geweint»
Eine israelische Sicherheitsfirma soll die Block-Kinder im Auftrag ihrer Mutter entführt haben. Der Chef ist als Zeuge eine Schlüsselfigur in dem Prozess. Trugen die mutmaßlichen Entführer Waffen?
Im Lotto «6aus49» liegen weiterhin 50 Millionen Euro im Jackpot der Gewinnklasse 1. Mehr geht nicht. Aber durch die lange Phase ohne Gewinner verändert sich jetzt schon der nächste Jackpot.











