21. Dezember 2025 / Aus aller Welt

Bahn meldet stabiles Reise-Wochenende trotz Technik-Panne

Vor Weihnachten sind die Züge voll, der Verkehr läuft laut Bahn stabil. Ein Problem gab es aber auch. Wie der Konzern reagierte und was Reisende jetzt beachten sollten.

Über die Feiertage verreisen viele Menschen mit der Bahn. (Archivbild)

Das erste Wochenende des Weihnachtsreiseverkehrs ist nach Einschätzung der Deutschen Bahn größtenteils reibungslos verlaufen. «In den Zügen und an den Bahnhöfen kam es erwartungsgemäß zu einem etwas erhöhten Reiseaufkommen», sagte ein Bahnsprecher in Berlin auf Anfrage. «Der Verkehr lief weitestgehend stabil, auch dank eines hohen Sitzplatzangebots und vielen pünktlich zum Fahrplanwechsel fertiggestellten Bauprojekten.»

Wegen eines Softwarefehlers kam es allerdings seit Samstagabend zu einer Störung der Reservierungsanzeigen in ICE- und IC-Zügen, wie es weiter hieß. Der Fehler sei behoben worden, seit dem Vormittag seien Reservierungen in den Zügen wieder normal angezeigt worden. «Unsere IT-Fachleute arbeiten derzeit an der Fehleranalyse», so der Sprecher. «Für die Unannehmlichkeiten bitten wir unsere Fahrgäste um Entschuldigung.»

Reisetipps für die nächsten Tage

Für die nächsten Tage gibt die Bahn noch einige Tipps, nicht zuletzt für Kurzentschlossene. «Gerade rund um die Feiertage empfiehlt die DB allen Fahrgästen, die mit einem Ticket ohne Zugbindung reisen, sich vor der Fahrt über die Auslastungsanzeige auf bahn.de und in der App DB Navigator zu informieren», so der Sprecher. «Die Auslastungsanzeige zeigt an, wie stark nachgefragt einzelne Züge sind.»

Noch vergleichsweise wenig ausgelastete und damit in der Regel preiswertere Verbindungen gebe es vor allem abseits der Hauptreisezeiten – also eher am frühen Morgen und späteren Abend. In jedem Falle sei es ratsam, einen Sitzplatz zu reservieren.


Bildnachweis: © Markus Lenhardt/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Münster wird zum Herzstück der europäischen Batterieproduktion
Wirtschaft & Finanzen

Mehr als 140 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler treiben in der „FFB PreFab“ bereits die industrienahe Fertigung von Batteriezellen voran.

weiterlesen...
Wasser knapp: Münchner dürfen nicht mehr Rasen sprengen
Aus aller Welt

Ein trockenes Frühjahr und heiße Sommerwochen: Die Wasserversorgung in München kommt an ihre Grenzen. Wie die Stadt gegensteuert, und was das für Verbraucher bedeutet.

weiterlesen...
Schon jetzt mehr Blitze als 2025 insgesamt
Aus aller Welt

Vergangenes Jahr war außergewöhnlich blitzarm. Das kann man von 2026 nicht behaupten - allerdings gibt es große regionale Unterschiede.

weiterlesen...

Neueste Artikel

Beben in Kolumbien: Viele Menschen unter Trümmern vermutet
Aus aller Welt

Das schwere Erdbeben der Stärke 7,4 trifft vor allem den Westen des südamerikanischen Landes. Unter den Trümmern vieler Gebäude werden Menschen vermutet. Die Zahl der Toten dürfte noch steigen.

weiterlesen...
Polen: Beherzte Nachbarn retten Kind bei Sturz vom Balkon
Aus aller Welt

Drei Nachbarn reagieren blitzschnell: Mit einer Decke als Sprungtuch fangen sie ein Kind auf, das von der Balkonbrüstung fällt. Das Video einer Überwachungskamera zeigt die dramatischen Sekunden.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Beben in Kolumbien: Viele Menschen unter Trümmern vermutet
Aus aller Welt

Das schwere Erdbeben der Stärke 7,4 trifft vor allem den Westen des südamerikanischen Landes. Unter den Trümmern vieler Gebäude werden Menschen vermutet. Die Zahl der Toten dürfte noch steigen.

weiterlesen...
Polen: Beherzte Nachbarn retten Kind bei Sturz vom Balkon
Aus aller Welt

Drei Nachbarn reagieren blitzschnell: Mit einer Decke als Sprungtuch fangen sie ein Kind auf, das von der Balkonbrüstung fällt. Das Video einer Überwachungskamera zeigt die dramatischen Sekunden.

weiterlesen...